Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz

| Werbung
Zusammenarbeit mit Saldoro |

Mir ist gesundes Essen unheimlich wichtig – und nicht aus irgendwelchen fancy Lifestylegründen, Muskelaufbau oder rein wegen des tollen Geschmackes, sondern weil unsere Nahrung das ist, woraus unser Körper neue Zellen baut, woraus wir bestehen, weswegen wir leben – Lebensmittel eben. Manchmal habe ich das Gefühl, wir verlieren in der heutigen Gesellschaft unseren ursprünglichen Bezug zu unserer Nahrung. Hauptsache es ist lecker, schnell verfügbar und günstig. Weswegen wir uns überhaupt ernähren, wird da merkwürdig zweitrangig, so als ob Essen nur noch reiner Genuss ist oder eine schnelle Lösung für das Loch im Bauch.
Erst, wenn man gesundheitlich angeschlagen ist, fängt man an, sich mit dem Thema gezielt auseinander zu setzen, versucht in sich hinein zu horchen, was der Körper gebrauchen könnte und stößt auf diesen ursprünglichen Gedanken der Nahrung. Mir geht es momentan mal wieder nicht so gut – das merkt ihr natürlich daran, dass es hier auf dem Blog und auf Instagram still geworden ist – ich merke es immer zu erst daran, dass ich keinen Appetit mehr habe. Dabei ist auch der Genuss etwas Elementares für unser Leben und auch, wenn mir die Grundeinstellung Nahrung wirklich als Lebensmittel zu betrachten, sehr wichtig ist, so möchte ich doch trotzdem den Genuss daran nicht verlieren. Heute bekommt ihr von mir also mein Soulfood präsentiert. Meinen Lebensretter, wenn ich merke, dass mein Körper schlapp macht, nicht mehr kann und neue Energie benötigt. Meine Schale voll mit Lebensmitteln: vielseitig, vitaminreich, voller Mineralstoffe, die Kraft und Energie spenden, glücklich machen und in der Kombination einfach köstlich sind!

Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters!

Meine Soulfood Buddha Bowl mit ganz viel Gemüse, Nährstoffen und raffinierter Swavory Note!

Ich koche gerne intuitiv ohne Rezept; aber ich suche auch immer wieder nach Rezeptideen auf Pinterest, auch wenn ich sie nie 1:1 nachkoche, sondern immer leicht variiere. Für euch habe ich meine liebste, herbstliche Buddha Bowl das letzte Mal ganz genau gekocht und aufgeschrieben, was alles so dadrin gelandet ist. Ich habe die Zutaten ganz bewusst gewählt, spiele aber auch hier, je nach Angebot und Geschmack, mit den Ingredienzen – und ich möchte euch dazu ermutigen, dasselbe zu tun! Nehmt Rezepte als Anreiz euch kreativ in der Küche auszutoben – kauft gute Zutaten, hochwertige Gewürze und ein wirklich scharfes Messer, mit dem ihr selbst einen Kürbis in Würfel geschnitten bekommt.
Meine Buddha Bowl ist aus zwei Leidenschaften von mir entstanden: Erstens bin ich momentan absoluter Fan meiner selbstentwickelten Soja-Tahin-Sauce und zweitens karamellisiere ich zur Zeit absolut alles, was mir Spaß macht. Hier treffen also die süßlichen Noten des karamellisierten Tofu und der Pekannüsse auf die salzig-herzhafte Note der dunklen Sauce und des Gemüses. Abgerundet wird das Ganze durch die Frische des Spinats, der feinen Süße der Birne und der spritzig, sauersüßen Cranberries. In Foodbloggerkreisen (zu denen ich mich noch nicht wirklich zähle) nennt man das ganz cool Swavory, wenn Süßes auf Herzhaftes trifft. Ich liebe mein Essen schon lange mit dieser spannenden Mischung und vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen – hier habt ihr auf jeden Fall schon mal das Rezept:

Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters!

Print Recipe
5 von 1 Bewertung

Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz

eine bunte Schale mit ganz viel Gemüse, Quinoa und einem Hauch von Herbst durch Birne und karamellisierte Pekannüsse - das Ganze wird mit dem hochwertig-aromatischen, rosa Ursalz von Saldoro verfeinert.
Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit45 Min.
Arbeitszeit1 Std. 5 Min.
Gericht: Buddha Bowl, Hauptgericht
Land & Region: Deutschland
Keyword: gemüse, Quinoa, Swavory, Tofu, vegan
Servings: 4 Personen
Author: Lea Christin

Ingredients

  • 200 g Quinoa
  • 1 Aubergine
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 Butternut Kürbis
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Tofu z.b. von Taifun
  • 1 Packung vakuumierte rote Beete
  • 1 Packung Blattspinat
  • 2 Birnen
  • Cranberries
  • Pekannüsse
  • Ahornsirup
  • Olivenöl
  • rosa Ursalz z.b. von Saldoro
  • Tahinpaste
  • Cashewmus beides z.b. von Rapunzel
  • Sojasauce
  • Sesam

Instructions

  • Süßkartoffel und Butternut in kleine Würfel schneiden, auf ein Backblech verteilen mit Olivenöl beträufeln und mit Ursalz und Pfeffer würzen. In den vorgeheizten Backofen bei 200° C Umluft für 15-20 Minuten backen. 
  • Quinoa gründlich waschen und im Salzwasser für 12 Minuten köcheln lassen.
  • Aubergine, Tofu und Zwiebeln in Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu für drei Minuten anbraten, anschließend Aubergine und Zwiebeln dazu geben und alles goldbraun anbraten. Die Knoblauchzehe durch eine Presse dazu drücken, unterrühren und einen Schuss Ahornsirup darüber geben und unter Rühren karamelisieren lassen. Anschließend mit zwei Esslöffeln Sojasauce ablöschen und mit Saldoro Ursalz und Pfeffer würzen. In eine Schale geben. In der Pfanne eine Hand voll Pekannüsse rösten und auch mit Ahornsirup karamelisieren. 
  • Zwei der vakuumierten Rote Beete für fünf Minuten in heißem Wasser erwärmen.
  • Ein Esslöffel Tahin, ein Esslöffeln Cashewmus und einen Esslöffel Sojasauce mixen und noch 1-2 Esslöffel Wasser hinzugeben, bis eine cremige Sauce entsteht. Sesam darüber streuen.
  • Blattspinat waschen und auf vier tiefe Schalen verteilen. Birnen in dünne Scheiben schneiden und dazu legen. Quinoa abtropfen lassen und auch auf die Schalen verteilen. Süßkartoffeln und Butternut aus dem Ofen holen und dazu tun, mit dem Auberginen-Tofu-Gemisch fortfahren. Die rote Beete in Scheiben schneiden und auf den Schüsseln verteilen. Cranberries darüber streuen, die Pekannüsse ebenso darüber geben. Zusammen mit der Soja-Tahin-Sauce servieren.  

Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters!

Ein Blick tiefer: Was steckt drin in meiner Buddha Bowl?

Schön bunt aussehen tut sie ja, meine Buddha Bowl und meistens ist das schon ein gutes Zeichen dafür, dass viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe durch das Gericht abgedeckt werden. Aber ich zeige euch gerne noch einmal, warum ich ausgerechnet dieses Obst und Gemüse gewählt habe – nicht nur, weil alles geschmacklich toll miteinander harmoniert.

  • Quinoa: Ist anders als Reis und Nudeln, nicht nur ein reiner Kohlenhydrate-Lieferant, sondern enthält zusätzlich Proteine. Es ist sogar ziemlich unschlagbar auf diesem Gebiet, da es alle essentiellen Aminosäuren enthält – vor allem Lysin muss hier besonders betont werden. Es ist verantwortlich für ein gesundes Wachstum des Gewebes und für die Reparatur von Schäden. Gerade, wenn man sich vegan ernährt, ist Quinoa also eine wunderbare Quelle für diese wichtige Aminosäure. Quinoa enthält allerdings auch noch ungesättigte Fettsäuren, komplexe Kohlenhydratverbindungen, unlösliche Ballaststoffe, das Vitamin B2, das wichtig für eine optimale Versorgung der Zellen mit Sauerstoff ist. Außerdem finden sich die Mineralstoffe Eisen, Magnesium und Mangan und ja Antioxidantien auch noch im Quinoa. Kein Wunder, dass ich es so häufig wie möglich zu mir nehme oder? Quelle: Quinoa.info
  • Butternut-Kürbis: Ich bin allgemein großer Kürbisfan im Herbst und variiere hier gerne. Der Butternut-Kürbis hat aber ein besonders hervorzuhebendes Spurenelement: Kieselsäure, das Haut, Haare und Nägel stärkt. Ansonsten besteht der Butternut hauptsächlich aus Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Eiweiß und Fett; aber auch Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin A, Kalium und Kalzium sind in dem eher kleinen Kürbis enthalten. Quelle: Gesundpedia
  • Süßkartoffel: Ich bin kein großer Kartoffelfan, und ziehe die Süßkartoffel immer vor (auch wenn sie natürlich keine Kartoffel ist) ich habe sie immer im Haus, weil sie im Ofen innerhalb von einer viertel Stunde zubereitet ist und eine tolle Mischung an Vitaminen und Mineralien enthält. Es finden sich nicht nur Vitamin A, C und E sondern auch die wichtigen Vitamine des B-Komplexes – vor allem B2, B6 und Biotin – in ihr. Außerdem Vitamin K, Kalium, Kupfer, Zink und Mangan. Quelle: Zentrum-der-Gesundheit.de
  • Rote Bete: Gerade als Frau sollte Rote Bete häufig auf der Speisekarte stehen, denn sie regt, dank Folsäure (B9) und Eisen, die Blutbildung an. Vitamin A, B1, B2, B3, B5, B6, B7 finden sich in der roten Knolle und sorgen für gute Augen und die Erneuerung der Zellen. Außerdem finden sich noch weitere Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren in Roter Bete. Nicht jeder schätzt ihren Geschmack, aber ich kann sie euch wirklich nur ans Herz legen. Ich habe mich vor acht, neun Jahren auch erst so langsam an den erdigen Geschmack gewöhnen müssen und habe sie nun mehrmals die Woche auf dem Speiseplan – die lange Liste der Vitamine und Mineralstoffe spricht auf jeden Fall für sich. Roh ist sie natürlich am vitaminreichsten. Ich kaufe sie aus praktischen Gründen allerdings gerne vorgegart, das spart sehr viel Schälarbeit und bewahrt mich vor roten Händen. Quelle: Vitamine.com
  • Blattspinat: Ich esse Blattspinat am liebsten frisch als Salat, habe ihn aber auch immer tiefgefroren da, für cremige Currys oder an Nudeln. Blattspinat besteht hauptsächlich aus Wasser, Proteinen und Ballaststoffen und einem geringen aber sehr hochwertigen Fettanteil. Außerdem finden sich auch hier wichtige Vitamine wie A, des B-Komplexes, C, und E, sowie wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Natrium und Magnesium. Quelle: Vitamine.com
  • Birne: Gerade im Herbst liebe ich den süßlichen Geschmack der Birne und esse sie auch unterwegs wesentlich lieber als Äpfel. Sie hat übrigens weniger Kalorien als die wesentlich beliebteren Äpfel und die zahlreichen Mineralien wirken entwässernd und nervenstärkend. Die Birne ist mit viel Vitamin C ausgestattet und auch hier finden sich Vitamin A, B und E, Kalium (die Nerven!), Calcium und Phosphor und die Spurenelemente Eisen, Zink und Kupfer machen die Birne zu einer gesunden Begleiterin. Quelle: Wie-gesund-ist.deVitamine.com
  • Aubergine: Bei der Aubergine spalten sich, ähnlich wie bei der Roten Bete, die Geister. Ich kann meine Freund*innen allerdings eher zu Aubergine überreden, da sie klein geschnitten in der Gemüsepfanne kaum herauszuschmecken ist. Die Aubergine darf wegen ihrer, in ihr enthaltenen Bitterstoffe und dem Alkaloid Solanin nicht roh gegessen werden. Gerade unter der Schale befinden sich die wichtigen Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C und außerdem ist das Nachtschattengewächs besonders reich an Kalium. Es bewirkt durch die fettlöslichen Ballaststoffe eine Bindung des schädlichen LDL-Cholererins. Neben Kalium finden sich noch Spuren von Calcium, Magnesium und Phosphat, sowie Folsäure in der Aubergine. Sehr interessant finde ich, dass die Aubergine durch die enthaltene Kaffeesäure (gehört zur Gruppe der Phenolsäuren) antimikrobiell, antioxidativ und antikanzerogen wirkt. Quelle: Apotheken-umschau.de, Vitamine.com
  • Knoblauch: Knoblauch wird schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze genutzt und bei mir kommen so gut wie an jedes Gericht 1-2 Knoblauchzehen, nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch wegen seiner antioxidativen, antibakteriellen und Thromben vorbeugenden Wirkung. Knoblauch sollte nicht zu stark erhitzt werden, auch wenn er im normalen Gebrauch in der Küche mit Zwiebeln angebraten wird, gebe ich ihn erst nach dem Braten hinzu und rühre ihn nur kurz unter die Gerichte, um die enthaltenen Enzyme nicht zu zerstören. Die sind nämlich besonders interessant beim Knoblauch: “Allicin liegt im Knoblauch zunächst in seiner Vorstufe ‘Alliin’ vor. Erst wenn die Knoblauchzellen durch Schälen, Schneiden oder Hacken verletzt werden, wird ein Enzym namens Alliinase freigesetzt, welches unter dem Einfluss von Luft augenblicklich mit dem in der Knoblauchzehe vorhandenen Alliin reagiert. Aus dieser Reaktion entsteht Allicin.” Allicin wirkt antioxidativ und gefäßerweiternd. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Saponine wirken sich außerdem positiv auf die Regulierung der Blutfette aus. Knoblauch sieht immer so unscheinbar aus und wird dann doch gerne mal aus dem Gericht genommen, wenn man nicht nach Knobi riechen mag, aber die zahlreichen positiven Auswirkungen auf unseren Körper sollte man durchaus wertschätzen. Quelle: Zentrum-der-Gesundheit.de
  • Zwiebeln: Gerade rohe Zwiebeln sind sehr gesund und können den Blutzuckerspiegel regulieren, Entzündungen hemmen und wirken antikanzerogen. Selbst nach dem Anbraten hat die Zwiebel noch zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin B, C und E, Kalium, Eisen und Zink. Ich achte sehr darauf, die Zwiebeln nur kurz zu dünsten und sie auf gar keinen Fall schwarz werden zu lassen. Quelle: Vitamine.com , Zentrum-der-Gesundheit.de
  • Tofu: Um Tofu ranken sich viele Mythen und wer Tofu gegenüber skeptisch eingestellt ist oder der Meinung ist, dass der Sojaanbau für Vegetarier/Veganer für die Rodung des Regenwalds verantwortlich ist, dem empfehle ich die nachfolgenden Links zu besuchen. Ich kaufe am liebsten den Tofu von Taifun und damit Tofu aus deutscher, gentechnikfreier Landwirtschaft. Tofu ist reich an Eiweiß und liefert wichtige Nährstoffe wie Calcium, Magnesium, Nikotinsäure, Kupfer, Kalium und besonders hoch: Eisen. Hinzu kommen sekundäre Pflanzenstoffe, B-Vitamine und E-Vitamine. Tofu kann man auf die unterschiedlichsten Arten zubereiten. Die einfachste und schnellste, die ich für mich die letzten Jahren entdeckt habe, ist, den Tofu in dünne Scheiben zu schneiden, von jeder Seite anzubraten, mit Ahornsirup abzulöschen und mit Ursalz und Pfeffer zu würzen. Quelle: Gesundheit.degeo.de
  • Cranberries: Ich mag die getrockneten Cranberries lieber als unsere üblichen Rosinen. Gerade jetzt im Herbst sollte man sie sich unbedingt einmal kaufen, wenn es sie frisch in der Obstabteilung gibt, die Cranberry ist nämlich voller Vitamine, Mineralien und Antioxidantien. So verhindert das enthaltene Tannin zum Beispiel das Einnisten von Bakterien in den Zellwänden der Blase und Niere und hilft so Blasenentzündungen vorzubeugen (wofür ich sehr anfällig bin!). Außerdem  hilft der Saft der Cranberry vorbeugend bei Infektionen im Bereich von Mund und Magen, da er die körpereigene Produktion von entzündungshemmender Salicylsäure anregt. Des weiteren finden sich die Vitamine B, C, E und K außerdem Eisen, Magnesium, Calcium und Kalium in der kleinen roten Beere. Quelle: Vitamine.com
  • Pekannüsse: Nüsse und Kerne werden bei unserer täglichen Ernährung häufig unterschätzt, ich versuche aber täglich zwei Handvoll von unterschiedlichen Nüssen und Kernen zu mir zu nehmen. Morgens streue ich zum Beispiel immer Mandeln über meinen Brei oder meine Smoothie Bowl, Abends gibt es dann Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Walnüsse oder so wie diesmal Pekannüsse. Diese zeichnen sich vor allem durch ihren hohen Gehalt an Zink und Vitamin B1 aus, gerade Zink ist wichtig für die Entwicklung von Eiweiß und die Erneuerung des Gewebes, B1 ist wichtig für ein starkes Nervensystem. Quelle: aboutnuts.com
  • Cashew(mus): Wer mich kennt, weiß, dass ich täglich mindestens einen Löffel Cashewmus zu mir nehme, in meinem Frühstück oder so wie jetzt, als Soße. Ich mag die Konsistenz der meisten Nüsse pur nicht gerne und esse sie deswegen immer in Gerichten. Am Cashewmus schätze ich, dass ich es so kreativ einsetzen kann und natürlich die tollen Nährstoffe. Cashews sind ein toller Magnesium- und Phosphorlieferant, aber auch Eisen und Selen finden sich in der Cashewnuss (die ja eigentlich zum Cashewapfel gehört). Quelle: aboutnuts.com
  • Sesam/Tahini: Sesam wird bei mir ähnlich großzügig über Gerichte gestreut. Wie Körner und Kerne, geben sie dem Essen einen sehr speziellen Geschmack, auf den man gerade Lust haben muss. Tahin kaufe ich in der dunkleren, ungeschälten Variante, die mehr Mineralien und Vitamine enthält, aber auch etwas bitterer im Geschmack ist. Ein hoher Calciumgehalt, Vitamin B1 und B2 sprechen aber für die dunkle Paste oder die Saaten.

Alle meine Lebensmittel kaufe ich übrigens wenn möglich in Bio-Qualität. Schließlich bringt es nichts, wenn ich mich intensiv mit den Nährstoffen beschäftige und versuche meinen Körper durch vielseitige, abwechslungsreiche Gerichte möglichst gute Lebensmittel zuzuführen, wenn ich ihn gleichzeitig wieder mit Pestiziden und Co belaste. Außerdem ist es mir wichtig Fairtrade einzukaufen und keinen Tieren zu schaden – aber das versteht sich bei einer größtenteils veganen Ernährung ja von selbst.
Kommen wir nochmal zu den essentiellen Bestandteilen meiner Buddha Bowl zurück und auf einen kleinen, schnell übersehenen, aber wichtigen Partner in meiner Küche: Dem Salz in der Suppe … der Bowl!

Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters!

Das besondere in meiner Küche: rosa Ursalz von Saldoro

Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters!
(c) by Jannis Döring

“Du musst dich salzarm ernähren!” So was höre ich immer wieder und auch, wenn unser Salzkonsum rein statistisch gesehen überdurchschnittlich ist, liegt das nicht unbedingt am Salzen unserer Gerichte, sondern am schon enthaltenen Salz in vielen Fertiggerichten. Wie so häufig gilt auch hier: Im Mittelmaß liegt der Schlüssel und das Augenmerk auf Qualität. Ihr habt bestimmt auf Instagram mitbekommen, dass ich von Saldoro nach Leipzig eingeladen wurde, um dort gemeinsam mit anderen Foodbloggern zu kochen und das Salzbergwerk zu besichtigen – das waren großartige zwei Tage und ich bin immer noch ganz euphorisch und elektrisiert, wenn ich an die spannende Erfahrung denke: Wie wir über 500 Meter unter der Erde standen, ganz klein in den riesigen Hallen voller Salz! Gerade Salz ist etwas so selbstverständliches für uns, dass wir häufig überhaupt nicht mehr darüber nachdenken. Dabei gibt es auch hier große Unterschiede, auch schon bei der Gewinnung. Saldoro hat das auf seiner Seite sehr informativ zusammen gefasst:

Steinsalz ist uraltes Meersalz („Ursalz“). In Deutschland ist es vor 250 Millionen Jahren durch die Austrocknung der Urmeere entstanden. Heute wird Ursalz in Deutschland in 400 bis 750 Meter Tiefe bergmännisch gewonnen. Dieser Schatz der Erde ist unraffiniert und enthält alle natürlich darin vorkommenden Mineralien.

Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters!
(c) by Jannis Döring

Siedesalz ist raffiniertes Salz und wird in Salinen mittels Verdampfung aus gesättigter Sole gewonnen. Dabei kann eine natürliche Solequelle genutzt oder das Verfahren der Bohrlochsolung angewendet werden.

Meersalz wird in sogenannten Salzgärten durch Kristallisation aus Meerwasser gewonnen. Bei der Kristallisation spielen Sonnen- und Windeinwirkung eine große Rolle.

Saldoro verwendet nur natureines Ur- und Meersalz und genau dieses Ursalz durfte ich aus dem Bergwerk in Bernburg mit meinen eigenen Händen mit nach oben nehmen – der wunderschöne große Kristall liegt jetzt in der Fensterbank und reflektiert das einfallende Sonnenlicht. Das rosa Ursalz das ich so unheimlich gerne zum Kochen verwende und das ihr auch auf den Fotos sehen könnt, kommt übrigens auch aus Niedersachsen. Nicht nur das Himalayasalz kann die, durch minimale Spuren von Eisen entstehende typische rosa Farbe haben, auch deutsches Salz kann so besonders aussehen.

Ich finde es unfassbar schön zu wissen, wo mein Salz herkommt. Die hübsche Salzmühle steht bei uns in der Küche, ist nicht nur optisch ein Highlight sondern würzt mit seinem aromatischen Salz unsere gesamten Gerichte. Auch meine Familie konnte ich vom Saldoro Salz überzeugen – wir haben nämlich schon vorher großen Wert darauf gelegt, Salz aus unserer näheren Umgebung zu kaufen und darauf geachtet, dass es gerade nicht den langen Weg aus dem Himalaya zu uns gemacht hat. Wir können jeden Tag mit unseren Kaufentscheidungen Einfluss nehmen – wie eine Art kleine, demokratische Abstimmung, Tag für Tag – wir entscheiden ob wir den Biobauern um die Ecke, dem deutschen Salzunternehmen oder den riesigen globalen Konzernen unser Geld geben. Jetzt wo ich weiß, wo mein Salz herkommt, bin ich bei dieser Entscheidung schon einmal sicher.

Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters! Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters! Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters!  Vegane Swavory Buddha Bowl mit Saldoro Ursalz | Ernährung, Soulfood, Herbst, Gemüse | Hey Soulsisters!

Dieser Post ist im ganzen doch länger geworden, als ich ihn ursprünglich einmal geplant habe – aber er ist auch später online gegangen, als ich es geplant habe und ich bin froh, dass ich nun doch alles gesagt habe, was ich sagen wollte. Ernährung war schon immer ein wichtiger Aspekt in meinem Leben, seit ich mich aktiv damit auseinander setze und dafür ist dieser Teil doch recht klein auf meinem Blog ausgefallen. Da ich aber schon immer ein eher dehnbares Konzept habe, würde ich auch einfach gerne von euch wissen, ob ihr mehr über Ernährung lesen wollt. Ich werde dabei nie über irgendwelche Ernährungstrends wie Paleo, Low-Carb, was auch immer lesen. Ich ernähre mich vegetarisch, die meiste Zeit sogar vegan, esse hauptsächlich interpretierend und verzichte auf Milchprodukte, weil ich sie nicht vertrage. Das ist für mich kein Trend, sondern einfach meine persönliche Einstellung zum Essen – dass es bunt, gemüselastig und frisch auf meinem Teller aussieht, aber es soll Soulfood bleiben, meinem Körper und meiner Seele gut tun. Ich beschäftige mich zwar mit Mikronährstoffen, aber es ist mir herzlich egal wie das genaue Verhältnis von Proteinen zu Kohlenhydraten aussieht. Ich versuche auf meinen Körper zu hören, auf Qualität zu setzen und dabei auf regionale und fair gehandelte Produkte zu achten – egal ob es dabei um meine Birne am Nachmittag, oder um das Salz in meiner Suppe geht. Vielleicht teilt ihr ja diese Einstellung zur Nahrung mit mir und wir können uns hier weiterhin darüber austauschen – ich bin auf jeden Fall gespannt, ob ihr meine vegan swavory Buddha Bowl nachgekocht habt, wie ihr euch ernährt und welcher Stellenwert Salz in eurer Küche hat!


Dieser Post enthält eventuell Affiliate Links. Wenn du über diese in einem Online-Shop bestellst, bekomme ich eine kleine Provision von dem Shop - für dich entstehen aber keine zusätzlichen Kosten! Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann lies bitte hier weiter. Danke, dass du uns unterstützt!



Tags from the story
, , ,
More from Lea Christin

Art is the new Black

“Okay, wir sind gleich da, wie sehe ich aus? Habe ich irgendwo...
Read More

2 Comments

  • Liebe Lea,
    das ist wirklich ein langer Post geworden :D aber ich fand ihn unheimlich gut und sehr informativ! Man macht sich ja doch viel weniger Gedanken, was so auf dem Teller landet, als man es vielleicht tun sollte. Da wird dann einfach nur das gegessen worauf man gerade Lust hat und dann wundert man sich, wo die ganzen Wehwehchens herkommen..
    Über Salz habe ich mir bislang auch wenig Gedanken gemacht, aber ich wohne auch noch bei meinen Eltern, da kauf ich ja noch kein eigenes Salz ^^ achja und die Fotos sind so großartig geworden! Großes Kompliment, so stimmungsvoll und einfach perfekt jetzt im November

    Liebe Grüße
    Hannah

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.