Irgendwas ist faul an diesem Tag…

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Huhu, und willkommen zurück – ja ich lebe noch, ja mir geht es gut, ich bin glücklich und rundum zufrieden – ich war nur im Urlaub. Dieses Jahr war ein einziges emotionales Auf und Ab und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, hat es mich mehr mitgenommen, als ich mir eingestehen möchte. Die letzten Wochen war ich unausgeglichen, schlecht gelaunt und umfokussiert, was ich eigentlich nicht von mir kenne und wie ich mich eigentlich auch nicht selbst mag. Ich bin normalerweise ein kreativer Mensch, der Dinge anpackt und sich für vieles begeistert – aber wenn ich mich selbst für Dinge, für die ich üblicherweise brenne, motivieren muss, läuft irgendwas falsch. Bevor man hier in Selbstzweifel verfällt oder irgendwelche Entscheidungen trifft, die man womöglich bereut, sollte man vorher den Pausebutton drücken und ja – in den Urlaub fahren. 
Und das habe ich auch gemacht. Glücklicherweise kamen schon vor zwei Monaten meine großartigen Cousinen auf die Idee, ein tolles Angebot zu nutzen und im Juli für eine Woche nach Südholland zu fahren und mich obendrein mitzunehmen. Wie dringend notwendig dieser Urlaub für uns alle war, haben wir dann spätestens am ersten Abend gemerkt. Den ganzen Tag über haben wir am Strand gelegen, den Sand zwischen unseren Füßen gespürt, das zurückgegangene Meer beobachtet und so langsam gemerkt, dass wir endlich im Urlaub sind. Kein Stress, kein Druck, einfach nur wir drei, ein Haufen Bücher und unser Bungalow umgeben von mit niedlichen Kaninchen bewohnten Wiesen. Als wir am Abend dann den Rotwein öffneten, zusammen kochten und anschließend auf unserer Terrasse den Sonnenuntergang beobachteten, fiel die ganze Last der aufwühlenden letzten Wochen ab. Kein Bedürfnis danach die Mails zu checken. Kein Gedanke, welche Deadlines noch anstehen dieses Jahr. Und auch kein schlechtes Gewissen, die Instastory nur mit winzigen, lustigen Ausschnitten zu füttern. 
Nach dem Essen wollten wir noch einmal durch die kleine Siedlung schlendern, den Abend und die Ruhe genießen. Ein paar Biegungen von unserem Haus entfernt befand sich ein Spielplatz mit einem bunten Kletterturm in Piratenschifflook und ein großes Hüpfkissen umgeben mit Sand. Ein paar holländische Mädchen sprangen geraden ausgelassen darauf herum und meine Cousine, die schon immer etwas spontaner und wagemutiger als wir beiden anderen war, kletterte über den kleinen Hügel und lief zum Kissen – »Lasst uns ein wenig springen« rief sie uns zu und zog bereits die Schuhe aus, die kleinen Holländerinnen waren schon wieder unten und schaukelten selig.  Wir zwei anderen schauten meiner Cousine zu, wie sie flink und geschickt auf das große Kissen empor lief und uns von oben angrinste. Ich schlüpfte aus meinen Schuhen und lief ihr hinterher. 
Kennt ihr dieses befreiende Gefühl purer Freude? Wenn sich von ganz tief im Bauch ein verrücktes Lachen nach oben kämpft, heraus bricht und ihr einfach nicht aufhören könnt, wie wahnsinnig zu lachen? Über eine halbe Stunde sind wir wild auf diesem Kissen herum gesprungen, haben uns gegenseitig in die Lüfte katapultiert, lustige Videos gemacht, die wir anschließend in Zeitlupe abspielten und dabei haben wir nicht aufgehört zu lachen. Irgendwann lagen wir nur noch auf dem bunten Plastik, hielten uns die Bäuche und hatten alle ein irres Funkeln in den Augen. Hier kannte uns niemand, uns war es egal, ob uns jemand dabei zusah, wie drei Ende Zwanzigjährige wild auf einem Kissen herum sprangen und sich vor lauter Lachen nicht mehr einbekamen. Wir drei waren einfach nur unbeschwert und glücklich. Genau diese giggelnde, kindliche, pure Freude hatte ich über die letzten Monate vergessen und an diesem Abend ist sie zu mir zurück gekommen. Und auch wenn seit dem Abend schon wieder zwei Wochen vergangen sind, in denen ich einen fantastischen Urlaub zusammen mit meinen Cousinen hatte und  schon wieder viel passiert ist, kann ich mich doch jeder Zeit in diesen Moment zurück versetzen. Kann dem Glück nachspüren und weiß, dass egal was uns Menschen versuchen einzureden, dass man sich für viel Stress mit etwas Besonderem belohnen soll, doch nichts so befreiend wirkt, wie das Kind in einem zu befreien.

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Und warum erzähle ich euch heute diese kleine Geschichte aus meinem Urlaub?

Zum einen, weil ich wirklich gerne kleine Dinge aus meinem Leben mit euch teile, die eine große Bedeutung für mich haben und von denen ich denke, dass sie euch in irgendeiner Weise weiterhelfen können. Es sind die kleinen Momente, die nicht viel kosten, die glücklich machen. Ja, gut, wir sind in den Urlaub gefahren, waren am Meer und ja auch dieser Ortswechsel hat mir gut getan und war wirklich wichtig für mich. Aber ich hoffe, ich wisst worauf ich hinaus möchte:
Menschen, die einen so nehmen wie man ist. Ein leeres Hüpfkissen und etwas zu viel Übermut. Ein Tag am Strand mit dem Lieblingsbuch und einer hübschen Decke. Die vielen kleinen Dinge, die uns zum Lachen bringen, die uns entspannen lassen und die man im Alltag so schnell übersieht oder gar nicht erst zulässt. So wie auf meinen Fotos, die für diesen Post entstanden sind. Meine Schwester und ich sind schon früh morgens zum Strand nebenan aufgebrochen, bevor er von vielen anderen Menschen in Besitz genommen werden würde. Nur mit Büchern, Wassermelone und unserer himmelblauen Picknickdecke von odernichtoderdoch bewaffnet, um ein paar Fotos zu machen und die Sonne zu genießen.

Odernichtoderdoch ist einigen von euch bestimmt ein Begriff. Für uns war Joana mit ihrem Blog und später dann auch mit dem Onlineshop schon immer eine große Inspiration und wir lieben die hübschen und herrlich selbstironischen Designs für den Schreibtisch und Alltag. Deswegen freue ich mich umso mehr, odernichtoderdoch jetzt auch zu meinen Blogpartnern zählen zu dürfen und das auch, weil ich für den Relaunch des Blogs (wer meine Stories schaut, weiß worauf ich anspiele!) noch etwas echt spannendes geplant habe, bei dem ihr hoffentlich auch alle euren Spaß haben werdet!

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Picknickdecke hellblau „Irgendwas ist faul an diesem Tag“

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Irgendwas ist faul an diesem Tag. Wir.

Der Sommer ist dieses Jahr einfach wahnsinnig heiß und wahrscheinlich rinnt euch der Schweiß auch nur so über den Körper. Deswegen lassen wir uns keine Gelegenheit entgehen, einfach einen Gang zurück zu schalten und kein schlechtes Gewissen zu haben, weil man den ganzen Tag auf der der faulen Haut (und einer himmelblauen Picknickdecke) lag, Wassermelone gegessen und den neusten dicken Schinken verschlungen hat. Welche Bücher ich momentan am Liebsten lese und wie ich meine Sommerlektüre ausgesucht habe, werdet ihr übrigens auch bald in einem nächsten Post erfahren! Ihr wisst, ich bin absolut bibliophil und diese große Leidenschaft kommt auf dem Blog noch viel zu kurz – so kurz, dass ich tatsächlich von euch schon darauf angesprochen worden bin!
Mit diesem Post möchte ich euch auf jeden Fall schon mal eines ans Herz legen: Genießt den Sommer. Schaltet einen Gang runter und nehmt euch ein Buch zur Hand, das schon lange auf eurer Liste steht, fahrt in den Urlaub oder wenn das Geld oder die Zeit dafür nicht reicht an den nächsten See – ihr werdet merken, dass sehr viel Stress einfach durch unsere eigenen Ansprüche entstehen und weniger von außen kommen, als sie zunächst scheinen mögen. Ein wenig Faulheit darf man sich gerade im Sommer absolut erlauben und wenn es wieder frischer wird, werden auch unsere Köpfe wieder klarer, wir haben Energie getankt und können uns mit vollem Elan neuen Projekten widmen!

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Handtuch „Weltenbummler“

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Wie genießt ihr diesen Sommer?

 


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