Glas(Schuh)klar! Über mehr Transparenz auf Blogs und Instagram

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Dieser Post enthält PR-Sample von Sacha

Mein Anspruch ans Bloggen war schon immer der Mehrwert, der für meine Leser*innen dabei herauskommt. Das fängt damit an, dass ich mich durch die verschiedensten Produkte teste, Inhaltsstoffe checke und Fragen zu Hautpflegeroutinen beantworte, geht über kreative und praktische Ideen zur Gestaltung der Wohnung und führt zu Inspiration und Anregung für Outfits gepaart mit Gedanken, mein Leben oder die Bloggerbranche betreffend. Eine bunte Mischung, aber ich kriege immer wieder in Kommentaren und Mails von euch zu hören, dass euch meine Arbeit gefällt und ihr gerade das an glasschuh.com schätzt. Dabei habe ich auch von Anfang an klar gemacht, mit welchen Posts ich Geld verdiene, welche Produkte ich zur Verfügung gestellt bekommen habe und welche Posts ganz frei von jeglicher gekaufter Werbung sind. Dafür bekommt ihr aber auch meine ehrliche Meinung und auch mal ein kritisches Feedback zu Dingen, die mir so gar nicht gefallen – denn nur, weil ich diesen Blog mit einigen ausgewählten Partnern finanzieren kann, heißt das noch lange nicht, dass ich zu einer wandelnden Litfaßsäule werde, die alles unreflektiert hinnimmt, so lange es kostenlos ist. Transparenz und Ehrlichkeit waren mir schon immer wichtig – da nehme ich ein paar beleidigte Unternehmen, die mit meiner Kritik nicht umgehen können, gerne in Kauf.

Glas(Schuh)klar! Über mehr Transparenz auf Blogs und Instagram | Outfit, Sacha, Pumps, Bluse | Glasschuh.com Blog aus Hannover von Lea Christin

Wie ich Werbung noch sichtbarer machen möchte…

…auf dem Blog

Für diesen Post wurden mir Schuhe von Sacha zur Verfügung gestellt. Ein Partner, den ich schon seit einigen Jahren an meiner Seite habe und deren Schuhe ich gerne und lange trage. Deswegen kann ich Sacha auch bei Schuhen, die ich im Shop entdecke und dir mir so sehr gefallen, dass ich sie unbedingt tragen möchte, anschreiben und bekomme sie zugesendet. So funktioniert das bei so ziemlich jedem Produkt, das ihr hier auf Glasschuh.com finden könnt. Dieser Blog lebt von Content und dafür investiere ich jeden Tag mehrere Stunden Arbeit (und auch Geld), die sich nur dann auszahlen, wenn ich Partner habe, die mich unterstützen.
Aber auch wenn ich hinter den Produkten stehe, möchte ich euch trotzdem immer klar aufzeigen, wofür ich selbst Geld ausgegeben habe und was ich zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich weiß, dass nicht jeder Blogger bzw. Influencer diesen Anspruch hat, Sätze wie „Aber wenn ich die Marke doch sowieso mag und gerne trage, muss ich es doch nicht kennzeichnen, wenn ich etwas geschenkt bekomme.“ fallen da in Gesprächen nur all zu gerne und ich weiß dann manchmal auch einfach nicht, wie ich reagieren soll. Ganz abgesehen davon, dass ich an meine Arbeit einen moralischen Anspruch habe, ist da ja noch das Thema Gewerbe und Versteuerung – es ist mal wieder Mai und natürlich sitze auch ich gerade an meiner Steuererklärung für meinen Blog.
Es gibt verschiedene Varianten und Gestaltungsmöglichkeiten, wie man eine Zusammenarbeit transparent gestalten kann. Ich finde momentan den Hinweis oben rechts, direkt unter meinem Titelbild besonders formschön, da er auffällig genug ist, dass ihr ihn sofort erkennen könnt, er aber mein Layout und den Lesefluss nicht behindert, sondern ergänzt. Ältere Posts enthalten den Hinweis direkt am Anfang des Absatzes, was ich aber bestimmt noch im Laufe der nächsten Wochen anpassen werde.

….auf Instagram

Gerade Instagram ist für Schleichwerbung wie geschaffen, da sich so gut wie auf jedem Foto – beiläufig oder bewusst – die ein oder andere Marke auftaucht, verlinkt oder extra erwähnt wird. Größeren Accounts steht bereits die Funktion „bezahlte Partnerschaft mit..“ zur Verfügung, andere kennzeichnen mit „Werbung“, „Anzeige“ oder „Ad“ mal mehr, mal weniger offensichtlich. Ich habe es bislang immer so gehandhabt, dass wenn ich ein Produkt zur Verfügung gestellt bekomme, ich dies direkt zu Beginn des Postings mit Werbung/PR-Sample kennzeichne, oder den Hinweis direkt vor oder hinter der Verlinkung zu dem entsprechenden Partner einfüge. Allerdings ist es mir jetzt auch schon passiert, dass ich in einer Story als Negativ-Beispiel für Schleichwerbung aufgeführt wurde, weil ich angeblich ein Produkt nicht als gesponsert gekennzeichnet habe. Dabei handelte es sich um ein Foto, worauf ich mit einer Instax in der Hand zu sehen bin und ich auch zu der Marke verlinkt habe. Allerdings wäre es mir niemals in den Sinn gekommen, hier in irgendeiner Form zu kennzeichnen, da ich die Kamera meiner Schwester zum Geburtstag letztes Jahr geschenkt habe und ich auch sonst überhaupt nicht weiter auf sie eingegangen bin (so von wegen „die beste Sofortbildkamera“ „ihr müsst sie haben“ o.ä. kaufanregende Aussagen). Es war einfach eine nette Requisite, um meine Fotos lustig und außergewöhnlich zu gestalten, aber es zeigt ganz gut, welche Verwirrung und auch welche Begleiterscheinungen Schleichwerbung auf Instagram mit sich bringt.
Das hat mich dazu gebracht mal auszuprobieren, jegliche verlinkte, auffällige oder erwähnte Marke mit einem entsprechenden Verweis zu versehen. Das heißt, ich führe im Posting darunter an, welches Produkt ein PR-Sample und welches selbstgekauft ist. Ich hoffe, dies trägt zu mehr Transparenz für euch bei, lasst mich gerne wissen, wie ihr diese Regelung findet oder was ihr euch von mir wünschen würdet!

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Wie empfindet ihr momentan das Thema (Schleich-)Werbung auf Blogs und Instagram? Habt ihr das Gefühl, dass ihr ehrlich informiert werdet oder seid ihr noch verwirrter und unsicherer?

Shop the Look:

Bluse – Mango
Top – via Zalando
Jeans – H&M
Pumps – Sacha* | du bekommst sie hier
Tasche – Furla

* Die Pumps wurden mir auf meine Anfrage hin, kostenlos von Sacha zur Verfügung gestellt.


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8 Comments

    • Hallo liebe Rebecca,
      Danke für dein Feedback, allerdings erschließt sich mir noch nicht, was du mit „normalen“ Posts genau meinst. Meinst du, dass mein Blog im Moment kein Tagebuch ist und ich das ändern soll oder meinst du, dass es sogar zu persönlich ist? Oder möchtest du mehr Inhalt, der ganz ohne Sponsoring auskommt?

      Liebst ♥
      Lea Christin

  • Mich macht das ganze Thema auch völlig durcheinander. Am schönsten wäre es doch, wenn es entsprechende Plugins zum Kennzeichnen auf Blogs geben würde und Instagram die Funktion für alle Freischalten würde. Gerade bei Instagram finde ich es so absolut verwirrend und viele Frage sich sicher warum xy, die Funktion nicht benutzt und nicht wissen, dass es einfach nicht geht…
    Darüber hinaus finde ich einige Reaktionen von Lesern wirklich nicht nett. Der erste Kommentar hier ist eventuell ein gutes Beispiel. „Normale Blogposts“? Hä? Nur weil du die Schuhe zur Verfügung gestellt bekommen hast und sie dir unter anderen Umständen selbst gekauft hättest, ist das jetzt kein „normaler“ Beitrag. Erwartet werden Hochglanzbilder, ständig neue Posts etc., aber verdienen darf der Blogger nichts? Es gibt immer Menschen, die wohl für Geld für alles werben etc., aber genauso viele Blogger suchen sich ihre Kooperationspartner ganz gezielt aus und es entstehen wundervolle Zusammenarbeiten.

    • Liebe Saskia,
      da kann ich dir nur absolut zustimmen! Eine klare Kennzeichnungsmöglichkeit seitens Instagram für alle Accounts wäre wirklich die beste Lösung.
      Ich habe einen Follower auf Instagram, der mir immer traurige Emojis als Antwort auf meine Stories schickt, wenn ich etwas vorstelle, was ich zur Verfügung gestellt bekommen habe :D finde ich schon irgendwie süß, aber zeigt auch irgendwie diese verzerrte Wahrnehmung, was ich sehr schade finde…
      Freut mich auf jeden Fall, dass du da ähnlich denkst!

      Liebst ♥
      Lea Christin

  • Liebe Lea,
    also ich lese dich ja jetzt schon seit einigen Jahren und ich finde du zeigst immer sehr genau auf, was bei dir Werbung ist und welche Inhalte gesponsert sind. Da können sich einige deiner Kolleginnen ne Scheibe abschneiden! Wenn bei Instagram die Uhr bei der einen als gesponsert markiert ist und zeitgleich bei der anderen nicht, kann man sich ja schon seinen Teil denken…
    Hinter einem Blog steckt ja echt viel Arbeit und du schreibst immer so viel (viel mehr als der Durchschnitt behaupte ich mal!) warum solltest du dafür nicht was bekommen? Und ich habe schon so viele gute Tipps von dir bekommen, warum sollte ich es dir dann nicht gönnen, dass du wenigstens einen Teil der Produkte zugeschickt bekommst? Außerdem sind es ja häufig die gleichen Firmen und man merkt, dass du dahinter stehst :)
    Lass dich nicht verbiegen, du machst dein Ding!

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