Veganer Maronenbraten zum Fest

Für Vegetarier und Veganer kann Weihnachten sehr anstrengend werden, wenn der übrige Teil der Familie beim klassischen Gänsebraten oder ähnlichem bleibt. Kocht man ein eigenes Menü für sich? Eventuell zu aufwendig. Lässt man einfach nur das Fleisch weg? Viel zu langweilig! Was hilft ist eine gute Alternative zum klassischen Fleischgericht. Weihnachten bleibt ein Tag der Toleranz und Akzeptanz und weder sollte die Familie dem Vegetarier/Veganer sein Essen aufzwingen, noch sollte die ganze Familie gezwungenermaßen auf ihren Braten verzichten müssen, wie ich finde.
Da meine Schwester und ich vegetarisch leben, habe ich heute ein Rezept für euch, dass ich schon viele Male gekocht habe. Ich habe es immer wieder verfeinert und verbessert. Den Braten gibt es immer dann, wenn wir alle einmal am Sonntag zusammen kommen, unsere Freunde dabei sind und es zum Beispiel Reh gibt. Unsere Alternative heißt dann Maronenbraten! Maronen sind super lecker, gesund und nahrhaft aber leider in Deutschland nicht mehr so verbreitet, wie zum Beispiel in Frankreich.

Maronenbraten á la Glasschuh

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Für unseren Maronenbraten benötigt ihr (für 4-6 Personen, je nach Hunger):

(vegan)
1,5 Kilo vakuumierte und vorgegarte Maronen
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Stangen Sellerie
1 Schluck Mandelmilch
eventuell Johannisbrotkernmehl
Salz, Cayennepfeffer, Muskatnuss
1 Handvoll Petersilie
Paniermehl
(vegetarisch)
es kann zum Geschmack und besseren Konsistenz folgendes noch hinzugegeben werden:
1 Bio-Ei
1 Becher Schmand

Für die Soße:

Preißelbeermarmelade

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Zubereitung des Maronenbratens:

  1. Schneidet die Zwiebeln und den Sellerie sehr fein und drückt die Knoblauchzehen durch eine Presse. Bratet alles in einer Pfanne mit etwas Öl oder Butter scharf an, bis die Zwiebeln schön glasig sind.
  2. Drückt die Maronen aus ihrer Verpackung und gebt sie entweder in eine Küchenmaschine oder in eine Schüssel. Püriert anschließend die Maronen sehr fein, bis alle gleichmäßig krümmelig sind. Danach hebt ihr die angebratenen Zwiebel, Sellerie und den Knoblauch unter.
  3. Die Veganer greifen jetzt nur zur Mandelmilch, Vegetarier können an dieser Stelle noch einen Becher Schmand und ein Ei unter den Teig rühren. Es sollte eine matschig, breiige aber nicht zu weiche Konsistenz werden. Der Löffel muss noch ohne Probleme senkrecht stehen bleiben. Trotzdem sollte es eine feine, homogene Masse ergeben. Das Ei wird stocken und dem Teig Festigkeit geben, Veganer können also auch gerne einen Löffel Johannisbrotkernmehl unter den Teig mischen, damit der Braten später fester wird.
  4. Nun wird der Teig kräftig mit Salz, Cayennepfeffer, Muskatnuss und fein gehackter Petersilie gewürzt.
  5. Füllt anschließend den fertigen Teig in eine rechteckige Kuchen- oder Brotbackform. Achtet darauf den Teig schön fest in die Form zu drücken, damit er später möglichst fest wird. Streut oben auf den Teig eine dünne Schicht Panniermehl.
  6. Jetzt kommt der Braten für mindestens 50 Minuten bei 200°C Umluft in den Ofen.
  7. Kontrolliert hin und wieder die Konsistenz, bevor er oben schwarz werden kann, deckt ihr ihn einfach mit etwas Alufolie ab.
  8. Behält der Braten, wenn man ihn seitlich anschneidet (zwischen Braten und Form), seine Form und läuft nicht auseinander, ist er fertig.
  9. Lasst den Braten etwa zehn Minuten abkühlen und stürzt ihn dann auf einen Servierteller, in dem ihr den Teller auf die Form legt und beides zusammen umdreht.
  10. Erhitzt in einem kleinen Topf etwas Preißelbeermarmelade mit einem Schuss Wasser und serviert die Soße zum Braten.

Jetzt können alle zusammen essen! Dazu passt ganz klassisch Rotkohl und Klöße, aber auch andere Beilagen und sogar ein vegetarischer Kartoffelsalat!

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Extra Tipp für zu weiche Ergebnisse:

Manchmal kann es passieren, dass man etwas zu großzügig mit der Mandelmilch oder dem Schmand war oder den Teig nicht fest genug geknetet hat. Dann wird der Braten nicht schön fest, sondern bröselt und rutscht unschön auseinander. Schmecken tut er dann trotzdem ausgezeichnet (herrlich saftig!), aber vor allem wenn man ihn an Weihnachten servieren möchte, kann etwas Schönheit nicht verkehrt sein. Nehmt dann einfach eure größte Ausstechform zur Hand, legt sie auf den Teller und drückt die zerbröselte Maronenmasse in die Form. So kann der herrlich leckere Maronenbraten stilvoll serviert werden – guten Appetit!

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Kleiner Tipp für schöne Festtagstafeln: Kreative Serviettenideen machen Weihnachten noch mal so schön und verschönern mit nur wenigen Handgriffen und etwas Übung den Weihnachtstisch. Hier hat meine Mutter einen einfachen Tannenbaum gefaltet, die Anleitung dazu haben wir bei Servietten Falten gefunden.

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Dieser Post ist in Zusammenhang des Blogger Adventskalenders “24 Days of Christmas Blogging” entstanden. Gestern gab es ein hübsches Giveaway bei Anja von Modewahnsinn, bei dem ihr immer noch teilnehmen könnt und morgen geht es dann auf Fashion Vernissage weiter! Schaut unbedingt auch bei den anderen vorbei, jede von ihnen wartet mit einem liebevoll gestalteten Post auf euch!

 

 

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Was gibts bei euch an Weihnachten?


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