5 Tips für busy Girls: eat balanced

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Auch wenn ich mich nicht komplett vegan ernähre, so bekomme ich in letzter Zeit doch immer häufiger zu hören, dass das doch bestimmt total mühselig ist, und anstrengend. Ich muss dann immer entgegnen: Nein, ganz und gar nicht! Auch hier trifft wie so oft das Prinzip der Gewöhnung ein. Man gewöhnt sich nach und nach an die Umstellung und irgendwann kocht man ganz automatisch ein vielseitiges, gesundes Gericht ganz ohne eine tierische Zutat, das fällt mir dann häufig erst im Nachhinein auf. Damit das für diejenigen unter euch, die zwar gerne häufiger vegetarisch oder vegan kochen mögen, aber noch nicht so recht Routine haben, leichter wird, habe ich heute 5 Tipps für euch, in meiner Reihe Eat balanced & be beautiful.

 

1.  Vorbereitet sein

Auch Essen kann man planen. Gerade wenn man das Gefühl hat, wie schön es wäre einfach eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben, hilft es vorbereitet zu sein! Dosen und Gläser mit verschiedenen Bohnen wie Kichererbsen, Kidneybohnen oder anderen leckeren Hülsenfrüchten sind einfach in der Lagerung und schnell zur Hand, wenn es eine Proteinreiche Speise geben soll. Püriert man sie kann man daraus tolle Frikadellen formen, einen Gemüseeintopf machen sie noch eine Spur wertvoller. Vorschnippeln funktioniert zur Not auch, wenn man zum Beispiel am Sonntag Zeit hat und die Woche über nicht. Dann heißt es Brokkoli, Paprika und Zwiebeln vorschneiden und einfrieren. Noch praktischer sind hier natürlich schon vorgeschnippeltes Gemüse aus der Tiefkühlabteilung, diese ist häufig sogar knackiger und besser als das aus der Frischeabteilung. Kleine Vorbereitungen abends ersparen uns ebenfalls Hektik am Morgen: Die Zitrone kann man schon Abends pressen und in den Kühlschrank stellen, genauso ist es immer empfehlenswert vorgegelte Chiasamen im Kühlschrank zu haben. Diese lassen sich beinah überall unterrühren und geben den Extra-Eiweiß-Kick.

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2. Einen Plan machen

Wenn man viel mit frischen Gemüse kocht, habe ich immer Angst, dass ich einfach zu viel kaufe und nachher etwas schlecht wird. Diese Situation beugt der gute alte Einkaufszettel vor. Überlegen, wann und was man die Woche kochen möchte und dementsprechend einzukaufen ist sinnvoll und spart nicht nur Zeit sondern auch Geld. Ich schaue auch immer, dass sich meine Gerichte ergänzen, ich zum Beispiel den einen Brokkoli Montag und den anderen Mittwoch verwerte. Experimente mit neuen Gemüsesorten sind zwar immer großartig, erfordern aber eine gewisse Enthemmung und das braucht Zeit. Mit dem Pastinaken am späten Abend zu experimentieren erscheint am Wochenende noch als gute Idee, entpuppt sich aber müde und hungrig als wenig alltagstauglich. Dafür lieber Zeit einplanen und auf das Mittagsessen verschieben.

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3. Doppelt hält besser

Ich koche mir abends gerne einen Eintopf, der unterschiedliche Komponenten hat und variiert je nach dem was gerade im Haus ist: Verschiedene Gemüsesorten wie Zwiebeln, Knoblauch, Zucchini, Paprika, Tomate, Brokkoli…, dazu Quinoa, Bulgur, Couscous oder Nudeln, gemixt mit einer Dose gehackter Tomaten und ergänzt mit Kichererbsen oder Kidneybohnen. Abschmecken und fertig ist das super leckere vegane Abendessen, das nicht viel Überlegung braucht und schnell vor sich hinkocht. Hiervon mache ich mir gerne eine doppelte Portion. Entweder meine Mitbewohnerin freut sich dann auch über ein warmes Essen oder ich habe noch einen Rest für den kommenden Tag und verfeinere mir das ganze mit Rucola oder Feldsalat, getrockneten Tomaten, Mozzarella, Schafskäse oder ähnlichem, ja an dieser Stelle ist der Eintopf dann nicht mehr vegan und auch eher zu einem Salat geworden, mir schmeckt er so am besten und ich freue mich, dass ich einmal weniger kochen muss.

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4. Faul sein

Neben meinem Super-Eintopf gibt es noch zahlreiche anderer Gerichte, die super einfach sind und mit jeder Tiefkühlpizza mithalten können. Das einfachste überhaupt: Zucchini, Paprika und Co nicht zu klein schneiden, auf ein Backblech legen, salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln, dann für ca eine halbe Stunde ist den Ofen und mit Kräuterquark oder Avocadocreme servieren – Fertig ist das Ofengemüse ohne viel Aufwand. Genauso gut sind jede Art von Smoothies. Hier braucht man das Obst und Gemüse auch einfach ein wenig zerkleinern und der Mixer macht den Rest, gesund und lecker für zwischendurch.

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5. Umgucken

Ich finde es schön zu sehen, dass der Trend seine Ernährung so gesund wie möglich zu gestalten, immer mehr um sich greift. Deswegen schießen gerade in den Großstädten immer mehr tolle Restaurants und Schnellimbisse aus dem Boden, die nicht den x-ten labberigen Burger oder Hot Dog anbieten, sondern Smoothies, Couscous-Salate und Amaranth-Pralinen in den Theken haben. Schaut euch in eurer Stadt um und entdeckt die Läden wo ihr gesund und lecker essen könnt. Da gibt es bestimmt den ein oder anderen Dönerladen mit leckerem Falafel im Angebot und vielen unterschiedlichen Salaten, vegetarische und vegane Restaurants kommen auch immer mehr und Kumpir ist ebenfalls eine leckere Lösung auf dem Vormarsch. Bei mir in Hannover hat vor ein paar Wochen ein neuer Laden in der Nähe des Bahnhofs aufgemacht. Love.it.healthy nennt der sich und das ist auch Programm. Ich war schon lange nicht mehr so begeistert, wie von diesem Angebot! kreative Salate, direkt vor Ort gepresste Säfte, belegte Baguettes mit Gemüse usw – dazu super nette Mitarbeiter, bei denen die Mittagspause gesund und schön wird. Sucht euch euren Laden in eurer Nähe und sagt McDonals und Co bye bye!

 

 

Habt ihr noch weitere Tipps wie man den Alltag gesünder gestalten kann?


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