ein etwas anderer Jahresrückblick

Weihnachten und Silvester liegen hinter mir und so langsam traue ich mich wieder an den Laptop, fahre ihn zum ersten Mal dieses Jahr hoch und wundere mich, wie ich es tatsächlich über eine Woche ohne dieses Ding aushalten konnte. So lange Blog-Abstinenz war ich schon lange nicht mehr, aber wenn ich mich in der Bloggergesellschaft so umschaue, hat anscheinend fast jeder ein kleines weihnachtliches Päuschen eingelegt. Ich habe mich auch auf anderes konzentriert, hätte vielleicht vorwarnen können, aber ich hatte es mir ja vorgenommen – ein Weihnachts-und Silvesterlook zu zeigen, eventuell meine Geschenke zu präsentieren oder einfach den Must-Have Jahresrückblick zu schreiben. Doch der Laptop blieb aus, die Kamera im Schrank. Und ehrlich gesagt macht es mir wenig aus.
Weihnachten war schön und anstrengend zugleich, wie jedes Jahr eigentlich und dass ich mich dieses Jahr auf Weihnachtsbaumschmücken und Essenkochen konzentrieren konnte, ohne nach draußen zu laufen und mein Kleid, dass ich schon 2010 besessen habe zu fotografieren, war schön. Wäre doch eh langweilig gewesen oder?
Hin und wieder ein Instagramfoto, einfach weil es schnell gemacht ist und ich Freude daran habe, ein paar Bilder mit euch zu teilen, ohne viele Worte zu verlieren. Aber ansonsten war die Zeit gefüllt mit guten Essen, weihnachtlicher Musik, Familie und meinen liebsten Freundinnen, die ich so erst wieder in ein paar Monaten sehen kann.

glasschuh-weihnachten-instagram-1

Ich habe lange überlegt ob ich noch einen Rückblick zum vergangenen Jahre mache und wenn, wie ich ihn gestalten sollte. Eigentlicht kennt man die Outfits und Bilder ja schon und wenn nicht, dann schaut man sie sich halt im Fashion Ordner an. Dafür habe ich schließlich dieses super hübsche übersichtliche Design. Also kein Outfitrückblick? Ich klickte mich durch meine Ordner, als mir ein Gedanke kam. Was ich mir jedes Jahr wieder vornehme (obwohl ich von guten Neujahrsvorsätzen nichts halte) ist etwas mutiger zu sein.
Etwas im Restaurant zurück geben, weil es furchtbar verkocht, schwarz und nicht essbar ist. Oder beim Finanzamt anrufen. Aber auch Fotos von mir akzeptieren, die einfach nichts geworden sind, aber furchtbar lustig aussehen. Da ich damit immer noch ein Problem habe, starte ich 2015 also mit einem Outtakes-Rückblick und ein paar Worten zu hinter den Kulissen. Viel Spaß :)

blog-outtakes-januar

Die schönsten Fotos entstehen, wenn ich gute Laune habe, meine Schwester gute Laune hat und das Wetter am besten auch noch gute Laune hat. Leider trifft selten alles zu und so kommt es auch mal vor, dass ich auf einigen Fotos..naja, sagen wir etwas säuerlich gucke. Bei diesem Shoot war es meiner Meinung nach das Wetter und eine weitere nicht beeinflussbare Komponente: Meine Mom. Wir waren gerade auf dem Weg in die Stadt und da sie die gefühlt die Hälfte der Einwohner kennt, kommt es auch mal vor, dass wir Fotos machen, sie mit Bekannten ins quatschen kommt und dann mit dem Finger auf uns zeigt. Würg. So ist das glaube ich bei Müttern und ich hoffe ihr könnt mein #Pissedface in diesem Fall nachvollziehen.

blog-outtakes-februar-2Wind ist eigentlich ein herrliches Foto-Accessoire, da er die Haare wundervoll romantisch nach hinten bläst und das Foto so eine wundervolle dynamische, natürliche Stimmung bekommt. Leider sieht es in der Realität meistens so aus, dass die Haare in neunzig Prozent der Fälle unschön im Gesicht flattern und am liebsten im Mund kleben bleiben. Igitt. So geschehen unter anderen im Februar. Ich hatte mal wieder unendlich viel Zeit dafür aufgewendet mir schöne Locken zu drehen und sie in weiser Voraussicht mit gefühlt einer Tonne Haarspray fixiert. Gott sei dank stimmten allerding die anderen Komponenten (Ich gute Laune, Schwester gute Laune) und diese Fotos sind mir einer der liebsten im letzten Jahr geworden.

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Albernheiten vor der Kamera gehören genauso dazu, wie das Outfit an sich. Ein bisschen Posen genauso wie lustige Grimassen. Denn kein Spaß beim Fotoschießen bedeutet keine guten Fotos. Also auch wenn man gerade ein schickes Outfit mit Blazer und Stoffhose präsentiert, darf ruhig mal ein Poserblick geübt werde. Kann ich doch schon ganz gut oder?

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Quatschmachen macht besonders zusammen ziemlich viel Spaß. Im Kurzurlaub an der Müritz über Ostern letztes Jahr, schnappte sich unser Papa die Kamera und machte tolle Geschwisteraufnahmen von uns. Zuerst ein wenig überbelichtet, dann mit gackernden Mädels vor der Linse. Aber dafür entstehen dann sehr witzige und schöne Momentaufnahmen.

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Blumen gehören ja zum Bloggeraccessoire schlechthin. Wundervolle Blumensträuße werden wie gerade eben zufällig gekauft, gezielt in Outfitfotos eingebaut und gekonnt inszeniert. Ich habe meine Blumen im Mai selbst gepflückt und auch als Styleaccessoire benutzt. Allerdings sollte das Riechen an Blumen irgendwie nicht so aussehen, also würde die Blume in der Nase verschwinden. Das führt allerdings zu merkwürdigen Fotos, was ja auch wiederum ganz witzig ist…

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Manchmal gibt es auch diese Posts, die gar nicht zu Stande kommen. Wie der zu diesen Bildern. Ich hatte mir was witziges mit Hüten ausgedacht und wollte dazu eigentlich einen kleinen Post schreiben über die Hüte unseres Lebens. Allerdings war ich nie in der richtigen Stimmung, konnte nicht die richtigen Worte finden und so schob ich es immer wieder auf. Bis ich mir die Haare abschnitt und ich die Bilder nur noch unpassend fand. Aber vielleicht greife ich das Thema ja doch noch mal auf, schließlich habe ich mir diesen Hut mal aufgesetzt….

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Auch immer wieder schön: Den Fotografen erschrecken. Ganz plötzlich direkt vor der Linse stehen ist zum Beispiel sehr lustig. Aber auch Grimassen schneiden oder ziemlich gruselig die Augen aufreißen. So geschehen im Juli. Vor allem weil ich an dem Tag auch noch ziemlich unzufrieden mit meinen Haaren war und mich wie eine böse Hexe gefühlt habe, mit dem strohigen Strähnen auf dem Kopf. Irgendwie finde ich mich auf den Bild selbst ziemlich zum fürchten…

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Ein Späßchen, dass sich meine Schwester manchmal erlaubt, ist mich so zu positionieren, dass ich irgendwie witzig mit dem Hintergrund aussehe. So wie hier mit der Kirchturmspitze, die hinter meinem Kopf hervorlugt. Zudem gucke ich auch noch ziemlich Banane, aber naja.
Ansonsten finde ich die Bilder ganz cool, da wir sie auf dem Dach einer Galerie aufgenommen haben und so die ganze Stadt im Hintergrund zu sehen ist. Außerdem finde ich dieses Kimonokleid so unheimlich cool! Der Schnitt ist einfach der Hammer, allerdings ist dieses Kleid so gar nicht alltagstauglich. Der Stoff ist nämlich ziemlich biestig. Erst braucht man Stunden, um das Kleid anständig zu bügeln. Man zieht es an, freut sich, und zwei Minuten später hat es die ersten Knitter. Auch eine Erfahrung, die ich machen musste: So ein Kleid niemals in einen Koffer tun! Biestige Kleidungsstücke verzeihen so etwas nicht…

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Wenn man hinaus geht und in relativ gewagten oder sagen wir eher unüblichen Outfits Fotos schießt, bleibt das nicht unbedingt unbemerkt. Vor allem nicht in unserer kleinen Heimatstadt. Da passiert es schon mal das neugierige Passanten stehen bleiben oder irgendwelche witzigen Menschen spaßige Kommentare ablassen. Normalerweise kann ich das ziemlich gut abschalten, lächle zurück, wenn jemand stehen bleibt und mache einfach weiter. Manchmal erwischt meine Schwester aber auch die Momente, wo ich das nicht so einfach abschalten kann. Das ist Situations- und Stimmungsabhängig  und so passiert es, dass Fotos entstehen, wo ich auf meiner Unterlippe rumkaue oder ich verkrampft und steif lächelnd in die Ferne schaue…

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Ich glaube den Großteil der Outtakes macht wirklich das Rumalbern vor der Kamera aus. Ich meine warum auch nicht? Schließlich sind Bilder, bei denen man eindeutig Spaß gehabt hat, immer die besten. Deswegen mache ich mich auch gerne weiter zum Horst, wenn dabei wenigstens eine Hand voll anständiger Bilder raus kommt. So habe ich wenigstens neues Material für den nächsten Jahresrückblick…nur Strahlebilder sind schließlich langweilig…
Besonders toll sind aber auch die Fotos, wo wir so “Bloggerdinge” ausprobieren. Wie zum Beispiel Ich-gehe-vor-der-Kamera-ganz-zufällig-lang-und-gucke-dabei-ernst. Naja, so ganz habe ich das noch nicht raus. Bei mir sieht das immer furchtbar gestellt, künstlich und doof aus…Irgendwie haben wir die Technik noch nicht ganz raus, dann doch lieber…

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Superman! Das Cape gehört zu den Dingen, nach denen ich das ganze Jahr über gesucht habe, dass ich dann aber erst am Ende des Jahres haben konnte. Jetzt ist es zu kalt für mein tolles Superman-Cape, aber im Frühjahr wird es wieder rausgeholt! Bis dahin übe ich nochmal den typischen Heldenmove und schaue beim Schal nach hinten werfen nicht aus wie ein gepiektes Huhn.

Frohes neues Jahr meine Lieben ;)

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