Vegan durch den Sommer – Teil III

Letzte Woche war ich viel unterwegs. Deswegen gab es auch kaum Bilder bei Instagram zu sehen, weil ich einfach nicht dazu gekommen bin. Außerdem habe ich viele Rezepte gekocht, die ich letzte Woche schon probiert habe, das heißt heute gibt es nur die Rezepte zu sehen, die ich diese Woche neu ausprobiert habe!

Tag 1 – Montag

Angefangen hat mein Juli mit einer Variation meiner geliebten Zucchininudeln. Diesmal mit Walnuss-Tomaten-Pesto! Ich musste 3 große Esslöffel Tomatenmark mehr in die Soße tun, weil es mir zu sehr nach Walnuss geschmeckt hat und es eine echt komische Konsistenz hatte. Aber danach war das Pesto sehr lecker!
Zucchininudeln mit Walnuss_Tomatenpesto

Tag 2 – Dienstag

Zum Mittag gab es den Beta-Carotin-Stampf mit Cremewirsing. Den Räuchertofu hab ich gleich weggelassen, weil ich ihn nicht mag. Der Wirsing ist leider etwas zu bitter geworden. Der Beta-Carotin-Stampf schmeckt allerdings sehr lecker!

Süßkartoffelstampf mit Wirsing

Tag 3 – Mittwoch

Naturreis mit Tomatendip

Eines meiner Lieblingsrezepte für unterwegs! Basilikum-Reis  mit Tomatendip. Normalerweise wird der Reis zu Kugeln geformt, aber das ist mir zu umständlich und zu unpraktisch. Der Dip kommt direkt zum Reis und dann brauch ich für unterwegs nur noch einen Löffel. Schmeckt wahnsinnig gut und ist ziemlich leicht gemacht. Und auch dieses Mal bin ich nicht dazu gekommen den Cashewdip zu machen. Es ist wie verhext. Immer ist mein Cashewmus alle.
Tipp: Die Zutaten für die Bällchen sind noch roh (abgesehen vom Reis), wenn man sie nicht zu Bällchen formt und sie brät. Da sie durch das Braten sowieso nicht richtig gar werden, alle Zutaten für die Bällchen, abgesehen vom Reis, in eine Pfanne tun und bei niedriger bis mittlerer Hitze 10 Minuten kochen lassen. Wer mag auch noch länger. Danach den Reis dazu geben.

Naturreis mit Tomatendip2

Tag 4 – Donnerstag

Mal wieder Restetag. Ich habe gleich die doppelte Menge an Reis gemacht, deswegen reicht es immer für mindestens zwei Tage.

Tag 5 – Freitag

Freitag war der Tag! In meinem letzten Wochenrückblick, hatte ich euch erzählt, dass mir noch ein Entsafter fehlt. Nun, dieser Wunsch wurde mir vom PGS-Shop erfüllt! Sie haben mir den Kuvings Whole Slow Juicer B6000 in weiß zur Verfügung gestellt und ich bin richtig begeistert! Vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

Entsafter

Er sieht sehr edel aus und ist leicht zu handhaben. Die Bedienungsanleitung gefällt mir sehr gut! Sie ist in mehreren Sprachen erhältlich, alles ist sehr ausführlich erklärt und wird durch viele Informationen und gelegentliche Bilder ergänzt. Der Aufbau ist kinderleicht und nach dem ersten Mal, braucht man (bzw. ich) keine Bedienungsanleitung mehr. Besonders angenehm ist auch, dass er sehr leise ist. Unsere Orangenpresse hingegen macht so viel Lärm und quietscht, dass man sie durchs ganze Haus hören kann.
Der Entsafter hat zwei Ausgänge. Einen für den fertigen, frisch gepressten Saft,  (auf dem Bild der hintere, runde Auslauf) und einen für die Reste des gepressten Obstes oder Gemüses (hier ein Apfel). Und ich muss sagen: Der Entsafter macht ganze Arbeit. Was am Ende raus kommt ist staubtrocken!

Mitte bis Ende dieser Woche gibt es übrigens einen ausführlicheren Post über den Entsafter!

Entsafter2

Das Endprodukt aus 2 Äpfeln! Leckerer, selbstgemachter Apfelsaft! Den Schaum kann man übrigens durch ein Sieb wegbekommen.

Selbstgepresster Apfelsaft

Tag 6 – Samstag

An dem Tag gab es wieder die leckeren Nudeln mit Gemüse aus der ersten Woche! Nur diesmal ohne Brokkoli, weil ich keinen mehr hatte. War mal wieder einfach nur köstlich! Ich war Freiwillige beim Color Run in Hannover und da braucht man natürlich was sättigendes zum Essen.
Tipp: Die Nudeln sind super für unterwegs, da sie mir persönlich kalt auch sehr gut schmecken. Aber diese Form von Nudeln sind für rote Flecken auf der Kleidung bekannt. Also entweder vorher klein schneiden oder eine andere Nudelform wählen!

Gemüsenudeln_Rotkohl_Möhren_Brokkoli_Tomaten

Tag 7 – Sonntag

Sonntag hatte ich mal wieder Lust auf Spinat. Allerdings habe ich ein wenig geschummelt, schäme mich aber absolut nicht dafür. Es hat mir einfach so viel Arbeit abgenommen. Ich habe nämlich anstatt frischen Spinat, gefrorenen Bio-Spinat genommen. Dieser war in größere Würfel gepresst, die ich mit wenigen Schnitten in kleinere Würfel geschnitten habe. Hat mir sicherlich 20 Minuten gespart! Außerdem schien an dem Tag so schön die Sonne in die Küche, dass mein Essen so wundervoll ausgeleuchtet wurde.
Die Pinienkerne haben mir allerdings nicht geschmeckt. Sie sind etwas bitter, daher würde ich entweder geröstete Mandeln zum Spinat empfehlen oder Walnüsse. So wie ich es bei den Zucchinispaghetti gemacht habe. Dort habe ich verschiedene Nussaarten in den Mixer geworfen und dann als ‘Parmesan’ drüber gestreut.

Nudeln mit Spinatensoße

Fazit: Vegan geht auch to go! Attila Hildmann bietet in seinen Büchern viele Rezepte für unterwegs und auch seine normalen Rezepte sind zum Mitnehmen geeignet.
Ich freue mich riesig darüber, endlich meinen Vegan-for-Youth-Drink trinken zu können und dass ich nicht hungern muss, wenn ich mal öfters unterwegs bin.
Das Meditieren hilft sehr dabei, nach einem anstrengenden Tag wieder zur Ruhe zu finden. Ich lasse mich auch nicht mehr so schnell ablenken. Sportlich bin ich gut dabei. Meine Ausdauer hat sich schon verbessert und meine Muskeln bauen sich mühsam auf.

Auf gehts in die vierte Woche!

Hier findet ihr den ersten Teil meiner Challenge.
Hier findet ihr den zweiten Teil meiner Challenge.

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3 Comments

  • Find die Idee mit der Challenge echt gut, würde das glaube ich nicht schaffen, bin echt ein schwerer Esser. :/ Wie kommst du “voran”? Ist das eine starke Umstellung, welche Neben(effekte) bringt das mit sich? Finde das irgendwie total interessant! :)
    Hast du vllt. Lust auf einen Linktausch?

    • Ich denke, man sollte nichts überstürzen und sich Schritt für Schritt vorarbeiten. Ich war längere Zeit Vegetarier und irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo du keine Lust mehr auf Fleisch hast und dich regelrecht davor ekelst. Schwer zu glauben, aber die Zeit macht es!
      Es reicht am Anfang schon, eine Mahlzeit pro Tag oder einen Tag in der Woche vegan oder vegetarisch zu essen und dies langsam und Stück für Stück zu steigern. So gewöhnst du dich ans kochen und vegan leben und fühlst dich gut damit, weil du deinem Körper und der Umwelt etwas gutes tust.
      Ich komme recht gut voran. Langsam gewöhnst du dich daran vegan zu kochen und länger in der Küche zu stehen. Du optimierst deine Gänge und findest Rezepte die dir super schmecken. Sport macht dir Spaß und du brauchst ihn um zufrieden zu sein.
      Eine starke Umstellung war es eigentlich nicht. Ich war davor schon so gut wie vegetarisch, habe aber sehr viel Fisch und Joghurt gegessen. Darauf zu verzichten ist in den ersten Tagen etwas schwieriger. Auch jeden Tag zu kochen, wenn man vorher fast nie gekocht hat erfordert Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Diziplin. Aber der Hunger spornt einen da schon an. :)
      Ich denke die Nebeneffekte sind bei jedem Unterschiedlich. Bei mir hat sich vorallem gezeigt, dass meine Nägel nicht mehr so spröde sind und mein Bauch auf Stress nicht mehr mit Bauchschmerzen reagiert. Also jeder der Bauchprobleme oder Verdauungsbeschwerden hat, sollte das wenigstens mal ausprobieren. Denn wenn man es ausprobiert, kann man sicher sein. Wenn man es von vornherein ablehnt, dann hat man keine Gewissheit.
      Ich finde Ernährung auch wahnsinnig interessant. :)

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