Selfmade: Johannisbeergelee

Anzeige Wisst ihr was ich schon immer mal machen wollte? Marmelade! Kein Scherz. Bestimmt haben viele von euch das schon gemacht oder haben Verwandte, die sie mit leckerer selbst gemachter Marmelade verwöhnen. Bei uns ist das nicht so. Meine Patentante macht zwar hin und wieder leckere Marmeladen und Gelees, von denen wir ab und an ein Gläschen abbekommen, aber ich habe bisher noch nie Marmelade selbst gemacht.

Dabei sind selbstgemachte Konfitüren so lecker! Und man hat etwas, das man selbst hergestellt hat, das ist doch großartig, findet ihr nicht?
Am Wochenende hat sich nun ergeben, dass meine Mutter unseren kleinen Johannisbeerbusch hinten im Garten komplett abgeerntet hat, da kam ganz schön was zusammen! Eine große Schale, herrlich roter Beeren. Und was nun? Natürlich kam uns sofort die Idee, auszuprobieren ob unser neuer Kuvings* auch so kleine Beeren entsaften kann. Der Gedanke, diese kleinen Beeren auch noch alle abzustribbeln, war nicht sehr verlockend. Doch wofür hat man einen Entsafter? Also entschieden wir uns dazu die Johannisbeeren zu Gelee zu verarbeiten! Gesagt, getan.

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Zunächst wuschen wir die Johannisbeeren und bauten schnell  den Entsafter zusammen. Nun einfach mit den Trauben ab in den Entsafter und schon nach wenigen Minuten hatten wir eine ganze Karaffe voll leckeren Johannisbeersaft.

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Diesen gossen wir in einen großen Topf und stellten ihn auf den Herd. Wir sind leider nicht so die Einmachprofis und haben lange im Internet nach Johannisbeergelee recherchiert. Angeblich braucht man dafür keinen Gelierzucker, da das Pektin in den Beeren und im Strunk schon dazu ausreicht. Wir haben trotzdem ein halbes Kilo Gelierzucker zu unserem Saft gegeben, weil Marmelade kochen ganz ohne Zucker nicht geht. Verhältnis Zucker zu Saft etwa 1:2 – und dann natürlich immer gut umrühren. Wenn der Saft aufkocht, die Hitze reduzieren und 4 Minuten weiter köcheln lassen.

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Vorher solltet ihr Gläser bereit halten. Wir heben immer leere Marmeladengläser auf, neue Gläser zu kaufen ist irgendwie verschwenderisch, und die tuns vollkommen. Die Gläser und Deckel müssen heiß ausgespült werden und auf einem Geschirrtuch zum Umfüllen bereit gestellt werden.

Wenn die 4 Minuten um sind, einmal die Gelierprobe machen, wenn es nicht eindickt, soll etwas Zitronensaft helfen, es anzudicken. Wir brauchten aber keinen Zitronensaft. Vorsichtig haben wir den heißen Saft in die ausgespülten Gläser gefüllt, randvoll, und die Deckel draufgeschraubt. Dann das ganze für fünf Minuten auch auf den Kopf gestellt – und voilà! unser erstes selbst gemachtes Johannisbeergelee war fertig! Gesamte Arbeitszeit: weniger als 20 Minuten. Das nenn ich effektives Arbeiten! Das Reinigen des Entsafters geht übrigens genauso schnell. Einfach alles wieder auseinander nehmen und mit dem mitgelieferten Bürstchen und warmen Wasser reinigen.

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Jetzt hieß es nur noch: warten und das Gelee abkühlen lassen. Am nächsten Morgen haben wir das leckere, leicht säuerliche Johannisbeergelee probiert. Auf Toast einfach köstlich! Übrigens: Marmelade eignet sich auch hervorragend als Geschenk!

Habt ihr schonmal Marmelade oder Gelee selbst hergestellt? Oder Rezepte, die ihr uns empfehlen könnt? 

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