Ein Plastikproblem

Wir sind eine Konsum-und Wegwerfgesellschaft. Kaufen, Verbrauchen, Wegschmeißen. Kaufen, Verbrauchen, Wegschmeißen. Immer die selbe Leier.
Und was passiert mit dem Müll?

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Ja, das konnte ich in Hamburg in der Ausstellung des Museums für Kunst und Gewerbe herausfinden. Noch bis zum ersten April kann man sich dort die Wanderausstellung Endstation Meer anschauen und sich über das Problem “Müll im Meer”, aber auch über tolle Lösungsansätze informieren.

Dass Plastik ein Problem unserer Gesellschaft darstellt, ist ja nichts neues. Schaut euch doch nur mal in eurer nächsten Umgebung um; zum Beispiel der Computer an dem ihr gerade sitzt, vielleicht die Wasserflasche, die neben euch steht und die Einkaufstüten, vom gestrigen Shoppingtrip: Alles Produkte, auf die wir nicht mehr verzichten können, die beim Thema “Nachhaltigkeit” aber richtig mies abschneiden. Eine Minute benutzt – eine halbe Ewigkeit verrotten.

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Die obere Graphik ist aus der Ausstellung und zeigt, wie lange bestimmte Dinge brauchen, um abgebaut zu werden. Ihr seht einige Sachen, wie zum Beispiel Sixpack-Ringe, brauchen so lange, dass wir dessen Verrottung gar nicht selbst miterleben werden. Landet so etwas im Meer, entsteht ein riesiges Problem für die Meeresbevölkerung, wie zum Beispiel Schildkröten. Sie verheddern sich als Jungtier darin und der Panzer muss um das Plastik herumwachsen. Andere Tiere halten den Plastikmüll für Futter, fressen ihn und sterben an geplatzten Därmen.

Und am Ende haben nicht nur die Fische und Vögel Plastik im Bauch, sondern schlussendlich wir selbst. Denn schließlich essen wir die Tiere und die ganzen schlechten Stoffe gleich mit.

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Doch was kann man da gegen tun? Hier ein paar Lösungsansätze:

Mein erstes Thema ist die Plastiktüte, weil ja so gut wie jeder von uns gerne shoppt und schon mal drei bis fünf Tüten (wenn nicht mehr) nach Hause schleppt. Die Plastiktüte lässt sich nämlich am einfachsten aus der Welt schaffen. Nehmt einfach eine Tasche mit zum Shoppen oder Lebensmitteleinkaufen! Vor allem Stoffbeutel sind tolle Alternativen, denn sie sehen zum einen super aus, es passt viel rein und sie schonen die Umwelt.

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Ich habe gestern zwei Glasschuh-Stoffbeutel designet und werde zwei Modelle verlosen – ich hoffe ihr beteiligt euch an dieser Nachhaltigkeitsaktion – dazu kommende Woche mehr ;)

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Ein weiterer Punkt ist die Vermüllung mit Pet-Flaschen. Hier gibt es einerseits tolle Aktionen, wie die, dass aus recycletem PET Kleidung oder neue Flaschen werden, andererseits kann man versuchen, auch vollständig auf Wasserflaschen zu verzichten. In Deutschland kann man eigentlich überall bedenkenlos Wasser aus dem Wasserhahn trinken, meistens ist dieses sogar gesünder und mineralstoffhaltiger, als Wasser aus dem Supermarkt. Es gibt nichts, was besser und gründlicher kontrolliert wird, als das deutsche Leitungswasser. Und für alle Sprudelfans gilt: Entweder selber sprudeln oder drauf verzichten, ist sowieso nur ein Abfallprodukt für den Körper.

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bobble in 6 Farben um 13€ auf avocadostore

Im Avocadostore habe ich zum Beispiel dieser wunderschönen und nachhaltigen Flaschen zum Befüllen gefunden. Diese sehen nicht nur sehr stylisch aus, sondern man sind auch aus 100% recyclbaren PET. Das tolle an den Flaschen ist der Kohlefilter, dieser befreit das Wasser von Chlor, organischen Verunreinigungen und neutralisiert den Geschmack des Wassers.

Auf der Seite findet man übrigens noch allerhand anderer “Ökosachen” Jede Menge Kleidung, Design und sogar Technik! Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

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Doch im Grunde ist doch das eigentliche Problem nicht die böse Plastikflasche an sich, sondern der Mensch der sie nicht ordnungsmäßig in den Müll gibt sondern zum Beispiel am Strand liegen lässt. Der riesige Müllberg den ihr oben seht, kommt zum Beispiel aus dem Meer vor Fehmarn und Usedom. Also hauptsächlich von Urlaubern die ihre Sachen einfach in die Natur geschmissen haben. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine starke Gefährdung der Umwelt und schließlich auch unserer Gesundheit.

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Was habt ihr noch für Ideen für mehr Nachhaltigkeit in unserem Alltag? Verratet sie uns!

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5 Comments

  • Hallo,
    ja das Thema ist weitverbreitet und stellt viele Probleme da!
    Wie Designt man denn so welche Taschen,
    also wo? Die Tipps sind echt toll!
    Nachhaltigkeit ist auch mal den Lichtschalter aus zu machen und
    nicht das Wasser laufen zu lassen :)

    • Vielen Dank für deine Meinung!
      Die Tasche habe ich selbst designet und auch bemalt, nächste Woche werde ich 2 verlosen, also wenn du eine haben willst, schau dann nochmal vorbei ;)
      Lg Christin

  • Hey Liebes,

    superguter Post – du hast so verdammt Recht!!!
    Ich versuche auch immer, den Müll so gering wie möglich zu halten und werde echt verdammt sauer, wenn man sein Zeug einfach i-wo hin schmeißt und meist der nächste Mülleimer nur einen Meter weiter steht!

    Wirklich sehr sehr gut, dass du daraus einen Post machst!

    Ganz liebe Grüße an dich! :-*

    Schneewittchen

  • Da gibt es ja nichts zu danken – man kann ja auch nicht nur an heute oder allerhöchstens morgen denken – klar, man ein einzelnder nicht die Welt retten, aber jeder einzeln eben schon, ich denke, oft wird vergessen, was für eine Kraft wir haben könnten, wenn wir es nur einfach mal tun würden..

    Danke dir übrigens für die lieben Worte bei mir – ach, und bevor ichs vergesse: wow, gückwunsch, du bist ja jetzt Partnerblog von OML, da lese ich auch echt supergerne! :-)

  • Ein wirklich toller Post, das ist ein Thema das uns alle angeht und ich finde es gut das du darauf ansprichst :)
    Es klappt zwar nicht immer möglist wenig Müll zu verursachen aber wenn ich einkaufen gehe und noch ne Menge Platz in meiner Handtasche habe, dann verzichte ich auf die Tüten, meistens nehm ich immer ne große Tasche mit, oder ich wechsel auf Einkaufskorb um, die kann man ja immer wieder einsetzten :D
    Wegen mir soll kein Tier sterben :(
    Besonders schlimm finde ich die Leute die ihren Müll einfach aus dem Auto werfen oder in Waldstücke ablegen :( Wenn wir alle so weitermachen können wir gleich auf dem Müllberg wohnen -.-

    Danke aber nochmal für dein lieben Kommentar :), hat mich richtig gefreut das es noch jemand gibt ( außer mich ) der gerne die Bücher von Trudi Canavan ließt :)
    Anfangs war ich mit Sonea auch etwas unsicher, weil sie ja nicht mehr die Junge Magierin ist, deren Abenteuer man am Anfang noch miterleben durfte, aber enttäuscht hat mich die Fortsetzung nicht :) Ich bin verdammt froh das es überhaupt eine Fortsetzung gibt :D… geht es dir nicht manchmal aus so wenn du ein verdammt tolles Buch zu ende gelesen hast und dich völlig leer fühlst so nach dem Motto,, Schade jetzt bin ich durch” :D
    Da ich die Taschenbücher sammle muss ich noch etwas auf den letzten Teil der Triologie warten -.- bin schon richtig gespannt wie es weitergeht :)

    LG Nathi von Mona Cherrie –> http://nathi90.blogspot.de/

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