Schnappschüsse aus Hamburg

Man könnte meinen, wir haben drei Tage lang nur auf unserem Zimmer gehockt oder im Museum verbracht. Ungefähr zwei Drittel der Fotos sind nämlich dort entstanden. Das heißt ihr dürft euch jetzt nicht wundern, dass ich euch nur Fotos präsentiere, die Ausstellungsstücke zeige. Natürlich waren wir auch in der Stadt, ein wenig bummeln, im Sushi Circle das köstlichste Sushi der Welt essen (der heimliche, eigentliche Grund warum wir überhaupt nach Hamburg gefahren sind) und das Nachleben haben wir natürlich auch ein wenig mitgenommen, auch wenn es mitten in der Woche war und dieses dementsprechend lau ausgefallen ist.

Aber diese ganzen Fotos die dabei entstanden sind möchte ich euch gar nicht zumuten. Viel mehr möchte ich euch zeigen, was mir am meisten gefallen hat – das Museum! Wir haben den halben Mittwoch dort verbracht und da der Donnerstag, wegen Unpässlichkeit irgendwie ins Wasser gefallen ist, war es auch die einzige Unternehmung die wir wirklich gemacht haben.

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Die Pixar Ausstellung hat uns ins Museum gezogen. Wir sind nämlich heimliche Monster AG, die Unglaublichen und Findet Nemo Fans. Leider durften wir innen keine Fotos machen, draußen begrüßten uns allerdings die Monster Sulley und Mike und schrien förmlich nach Foto!

Pixar zeigte in der Ausstellung Skizzen aus all ihren Filmen, dazu gabs Infofilme und Moodboards. Alles total cool gemacht und wirklich interessant! Leider waren wir ein wenig deppern und haben erst zu hause mal auf den Museumsplan geguckt und dort gemerkt, dass wir nur eine Etage der Pixarausstellung gesehen haben! :( Schade, wer also dort war, erzähl doch mal, was es da noch alles zu sehen gab!

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Im Erdgeschoss gab es eine herrliche süße kleine Ausstellung zu Alexander McQueen, der ja 2010 gestorben ist. Da ich nicht ganz sicher bin, welche Fotos ich euch überhaupt zeigen darf (hab extra ne Mail geschrieben, aber noch keine Antwort bekommen), zeige ich euch im folgenden nur Dinge, die ihr auch auf der Website des Museums findet.

Wie zum Beispiel dieses wundervolle schwarze Abendkleid mit Ballonrock aus der Prefall-Kollektion 2009, London, aus Seidenfaille und besticktem Tüll.

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Es ist mein absolutes Lieblingsstück der Alexander McQueen Ausstellung. Weil es bei einem Event durchaus tragbar, chic und zeitlos ist, aber auch das gewisse Etwas durch die tolle Silhouette und die Stickereien am Ausschnitt hat – und es ist einfach furchtbar glamourös.

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Auch wenn ich das Klavier (oder den Flügel) nicht ganz zeitlich einordnen kann (ich würde auf Barock tippen) finde ich es so schön und musste euch einfach dieses Foto zeigen. Alle Fotos sind übrigens von meinen Cousinen, da ich ja wie schon erwähnt, keine Kamera dabei hatte.

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Diese Schuhe reihen sich in eine ganze Sammlung von merkwürdigsten Modellen der letzte 100 Jahre ein und ich musste feststellen:

Es gibt nichts, was es nicht schon gegeben hat.

Sei ein Schuhe ohne Absatz oder mit durchsichtigen Kunststoffeinsetzen, Glitter all over oder Keilabsatz. Alles schon da gewesen, selbst dieser “neumodischer” Gag mit den Zehenschuhen, gabs schon früher, merkwürdig hufartig sah das aus.

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So, zum Schluss noch ein Augenkrebshervorrufendes Bild der Spiegel-Kantine aus dem Jahr 1969, entworfen von einem meiner (bisherigen) Lieblingsdesigner Verner Panton, der auch den Panton Chair designte. Angeblich mussten die Mitarbeiter vom Spiegel ganze drei Jahre mit dieser Kantine leben, bis irgendwann gesagt wurde, dass sie “unmodisch” sei. Ich vermute ja eher, dass die armen Leute ihr Mittagessen nicht mehr runter gekriegt haben. Gruselig. Ganz gruselig. Wir habens keine 5 Minuten in diesem Schauerraum ausgehalten.

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Das war meine kleine künstlerische Zusammenfassung von meinem Ausflug nach Hamburg. In dem Museumsshop habe ich mich übrigens noch mit allerhand hübscher Karten für meine Wand eingedeckt und mein persönliches Highlight, das ich euch unbedingt noch zeigen muss: Ein Mode-Quartett! Ihr kennt doch bestimmt von früher noch diese Quartettspiele mit Autos wo man mit Pferdestärke und Baujahr gespielt hat!? Tja, dies hab ich nun mit tollen Designklassikern wie die Birkin-Bag von Hermès, Ein Chanel-Kostüm oder ein Pradakleid. Toll gemacht, jetzt spielt man mit Tragbarkeit, höchstem Ebay Gebot oder den Red-Carpet-Wow!-Factor! Irre oder? Und dazu diese wunderschönen Aquarell-Zeichnungen – da schlägt mein Künstlerherz Purzelbaum…

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1 Comment

  • schön, dass du mit deinem blog umgezogen bist!
    der name “glasschuh” erinnert mich total an cinderella <3

    das museum scheint interessant gewesen zu sein! ich gehe auch total gerne in museen ;)

    alles liebe, vinh

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