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Vegan for Fit Gipfelstürmer – unsere Woche!

by Lisa Sophia 12. Januar 2017 6 comments

Meine Schwester und ich haben uns für den Start ins neue Jahr gleich was ganz besonderes vorgenommen: Wir wollten eine Woche lang die Vegan For Fit Gipfelstürmer Challenge von Attila Hildmann ausprobieren und damit gesund und fit ins neue Jahr starten. So viel sei schon mal vorweg gesagt: Es war zeitintensiver als erwartet! Trotzdem war ich positiv überrascht und freue mich darauf euch von meinen Erfahrungen zu berichten.

Die Vorbeiterung/Tag 0 unserer Vegan for Fit Gipfelstürmer Challenge!

Hi! Hier ist Lisa Sophia, die Schwester von Lea, für euch. Ich schreibe auf Glasschuh.com über Reisen und vegane Ernährung.

Die Vorbereitung fing am Montag an – zunächst blätterten wir uns durch das gesamte Buch und entschieden uns für jeden Tag für die Rezepte. Eigentlich soll man sich pro Tag entweder durchweg für Variante eins oder zwei entscheiden, da wir aber beide einige Sachen nicht essen (ich mag zum Beispiel weder frische Tomaten, noch Erbsen, Pilze oder Kokos) haben wir uns immer für die Variante entschieden, die uns mehr zugesagt hat. Dann schrieben wir die Einkaufsliste für die ersten drei Tage und zogen los. Abends kurz vorm Abendessen haben wir uns dann ausgemessen – unsere Maße für Taille, Hüfte, Po und Oberschenkel notierten wir, damit wir einen Erfolg auch auf dem Papier sehen konnten. Gewogen haben wir uns dann direkt morgens vorm Frühstück am Tag 1. Ich startete mit einem Gewicht von 69,5kg in die Woche.
Außerdem meldeten wir uns auf der Website VeganforFit 2 an und rechneten unseren Faktor aus. Da alle Mengenangaben für einen großen Mann wie Attila gemacht sind, gibt es einen Faktor, um die Zutaten auf seine eigenen Bedürfnisse runter zu rechnen. Wir beide hatten eine Faktor von 0,69 was wir auf 0,7 aufgerundet haben. Vermutlich hätten wir den Faktor auch noch ein wenig nach unten korrigieren müssen, weil wir uns effektiv, dann doch weniger bewegt haben, als wir uns das gedacht haben. Aber ganz ehrlich: Die meisten Zutaten sind Gemüse, Nüsse und Flocken. Ob man jetzt 100g Zucchini nimmt oder 120g ist ein Kalorienunterschied, den man vernachlässigen kann. Mit dem Faktor konnten wir die Gerichte, die immer für zwei angegeben waren, einfach mal 0.7 rechnen und so doch relativ einfach kochen.

Tag 1

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Was gabs zu Essen?

Die Challenge startete bei uns auf einem Dienstag, so konnten wir am Montag alle benötigten Zutaten einkaufen (auch wenn wir die Woche noch ein paar Mal einkaufen gehen mussten). Der Tag begann um kurz nach neun mit dem Haferpfannenbrot mit Banane und Heidelbeere. Ich habe allerdings die Woche konsequent die Heidelbeeren durch Himbeeren ersetzt, meine Schwester Lea liebt allerdings Heidelbeeren, weswegen ihr meistens ihre Gerichte auf den Fotos entdecken werdet. Zum Frühstück gab es einen Matcha Shake aus Reismilch, Matcha, Zimt und etwas Reissirup – wie jeden Morgen. Ich musste mich wirklich dazu überwinden und mag auch nach dieser Woche Matcha immer noch nicht, dafür meine Schwester umso mehr. Das Frühstück war super lecker und das Haferpfannenbrot werde ich auch nach der Challenge noch häufiger zubereiten, es geht fix und schmeckt so gar nicht nach Diät oder Verzicht, das gefällt mir!
Zum Mittag gab es einen sehr sättigenden Belugalinsen-Salat. Belugalinsen hatte ich davor noch nie gegessen, die machten sich aber ausgezeichnet zusammen mit den Äpfeln, dem Feldsalat und dem zitronigen Dressing. Hier ist es wichtig, nicht an der Zitrone zu sparen – die Belugalinsen und leider auch unsere Bio-Äpfel schmeckten etwas mehlig, weswegen das saure Dressing eine gute Wahl ist. Auch die süßen Cranberrys (die wir leider nirgends ungesüßt finden konnten) gaben dem Salat eine interessante, runde Note.
Abends ging es dann mit belegter Süßkartoffen mit Tofu, Avocado und Zwiebeln weiter. Da wir am Morgen auf Ahornsirup verzichtet haben, gönnten wir uns einen Schuss Reissirup über dem Tofu und den Zwiebeln und karamelisierten beides ein wenig, das schmeckte nochmal doppelt gut!

Wie fühlte ich mich?

Der Tag war lecker, ich war joggen und der Verzicht auf Süßes fiel mir dementsprechend leicht. Ein super Start in die Woche – auch das intermittierende Fasten, was ein wichtiger Baustein der Challenge ist, fiel mir sehr leicht. Natürlich hatte ich vor dem Essen ordentlich Hunger, aber ich denke, es tut auch einmal ganz gut, nicht sofort zur Banane oder zum Toast zu greifen, nur weil man ein leichtes Grummeln im Bauch bemerkt.

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Was gabs zu Essen?

Gestartet habe ich mit einem Schoko-Hirse Shake, der durch die Hirseflocken etwas mehlig geschmeckt hat. Mit einem besseren Mixer wäre der bestimmt besser geworden. Trotzdem fand ich ihn ausgesprochen lecker und er hat mich wirklich satt gemacht.
Auf das Mittagessen hatte ich mich schon sehr gefreut, die Quinoa-Pizza hatte ich nämlich schon eine Woche davor mit einer meiner Freundinnen ausprobiert, die glutenintolerant ist und für die das Rezept einfach klasse war! Die Quinoa-Pizza geht erstaunlich schnell und da ich keine frischen Tomaten mag, haben wir diese einfach durch Zucchini ersetzt. Die passte aber auch ausgesprochen gut zu dem leckeren Hummus (mit ganz viel Knobi!).
Am Abend gab es Blumenkohl Terriyaki -das erste Gericht, dass mich etwas unzufrieden zurück gelassen hat. Die Soße war sehr Sojasaucen-lastig und wurde vom Blumenkohl auch nicht richtig aufgesaugt. Sie schmeckte sehr pikant, irgendwie deftig und für meinen Geschmack auch zu salzig. Ich bevorzuge es leichter und brauche für solche Gerichte dann noch aufsaugende Kohlenhydrate wie Kartoffeln oder Nudeln.

Wie fühlte ich mich?

Der zweite Tag war schon härter, die zuckergelüste kamen doch zeitweise wieder durch und mussten von mir unterdrückt werden. Außerdem hatte ich nach dem Abendbrot richtig Kohldampf auf Spaghetti!

 

Tag 3

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Was gabs zu Essen?

Der Mango-Kuchen sah schon im Buch verlockend aus. In der Realität stellte es sich dann als furchtbar komplizierte Rechenarbeit heraus. Da wir keinen riesigen Mangokuchen machen wollten, von dem wir dann über die Hälfte hätten einfrieren müssen, haben wir alles runter gerechnet. Die Angaben im Buch sind aber hier sehr verwirrend – Zum einen gibt es einen Druckfehler bei der Mengenangabe der frischen Mango zum anderen soll man eine Portion als „ein Stück“ vom Kuchen rechnen, der Kuchen ergibt aber laut Rezept „6 bis 8 Stücke“. Was – wenn man schon überall so genau den Faktor berechnen soll – eine lächerlich vage Angabe ist. Vor allem wenn man bedenkt, dass man einen Kuchen niemals in sechs Teile schneidet – oder habt ihr das schonmal gemacht? 😉 Wir haben es also anders gemacht, die Zutaten einfach durch vier geteilt und dann mal 0.7 genommen. So blieb nichts über und wir verteilten einfach alles auf kleine, hübsche Dessertschalen. Wir haben den „Kuchen“ auch erst morgens zubereitet und die Kühlzeit auf ein Minimum reduziert, das Frühstück so war trotzdem unheimlich lecker, trotz leichter Kokosnote, und ich kann mir den Kuchen sehr gut bei einem Brunch mit Freundinnen vorstellen. Über Mittag waren wir zum Shooten verabredet, weswegen ich dafür die Chili-Salat-Tacos vorbereitet habe. Ich fand sie geschmacklich super lecker und sie sind eine tolle Alternative zu richtigen Tacos. Die Kichererbsen waren mal was anderes und das Chili bekam durch den Salat eine angenehme Leichtigkeit.
Am Abend haben wir dann die hübschen Sommerrollen gerollt. Gefüllt haben wir sie mit Rotkohl, Babyspinat, Karotten, Zucchini, Paprika und Mango – alles roh. Normalerweise essen wir abends warm – Suppe oder Backofengemüse zum Bespiel – das viele rohe, kalte Essen abends bekommt uns nicht ganz so gut und leider waren die Sommerrollen auch geschmacklich nicht so der Hit, auch wenn sie toll aussahen. Das Reispapier riecht und schmeckt leicht muffig, einzig der Paprikadip mit Datteln war geschmacklich einfach top und wird unbedingt nochmal im Sommer gemacht!

Wie fühlte ich mich?

Ganz befriedigt hat mich der Tag nicht und ich hatte einen kleinen Durchhänger, der sich auch in der gereizten Stimmung zwischen meiner Schwester und mir entlud. Wir hatten beide Gelüste nach Brot und waren vor allem vom Abendbrot, das in der Zubereitung sehr zeitintensiv war, etwas angesäuert.

 

Tag 4

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Was gabs zu essen?

Das Frühstück vor dem wir die meiste Angst hatten, stellte sich als erstaunlich lecker heraus. Der Detox-Shake aus Babyspinat, Banane und Petersilie schmeckte nicht so grün, wie er aussah und wird auch nach der Challenge in mein Frühstücks-Repertoire aufgenommen. Das Mittags- und Abendrezept haben wir dann getauscht, da wir unbedingt mal wieder etwas warmes Abends essen wollten, weswegen die Pho-Suppe unser Abendbrot wurde. Mittags gab es einen erfrischenden Salat mit angebratenen Möhren und Zwiebeln, Avocado und frischen Cranberrys, die man um diese Jahreszeit ja hin und wieder bekommt und die sich im Salat wirklich ausgesprochen gut machten.
Die Pho-Suppe am Abend gehört mit zu den Highlights in der Woche. Reisnudeln, Tofu und Chinakohl dazu Minimaiskolben und Mung-Bohnen-Sprossen. Eine herrlich leckere, warme asiatische Suppe, der ein Hauch Zimt eine angenehme Note verleiht. Ich bin hingerissen und werde sie demnächst nochmal für meine Freundinnen kochen!

Wie fühlte ich mich?

Der Durchhänger von Tag 3 setzte sich nicht durch, es ging mir wirklich ausgezeichnet, hatte mich an die Fastenzeiten gewöhnt und auch meine Lust auf Süßes und Brot hielt sich in Grenzen.

Tag 5

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Was gabs zu Essen?

Der Start in den Tag 5 war einfach der Hammer: fluffige Pancakes mit Beeren, Bananen, Cashewmus und Ahornsirup, die mich satt und zufrieden in den Tag starten ließen. Mein absolutes Lieblingsfrühstück – wo ich doch sowieso so großer Pfannkuchenliebhaber bin. Bis zum Mittagessen war ich wirklich angenehm satt und es passte sich, dass es schnell gemachte Süßkartoffelpommes mit einem Knoblauchstarken Joghurtdip gab. Es hätte ein Herausragender Tag werden können, wenn wir uns nicht schon wieder für ein Soßasaucen Rezept entschieden hätten. Das Gemüse schmeckte so stark danach, dass wir beide nicht aufessen konnten. Deswegen ein wichtiger Tipp an dieser Stelle: Attila benutzt anscheinend sehr gerne Sojasauce – macht am besten nur die Pho-Suppe am Tag vier und wählt an den anderen Tagen die Alternativen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so viel Sojasauce – die ja sehr salzig ist – so super gesund ist, gerade, wenn man eigentlich eine Detox-Woche macht. Meine Schwester hatte nach jedem Gericht damit Sodbrennen, was ein guter Indikator für sie ist, wenn sie das falsche bzw. was ungesundes gegessen hat.

Wie fühlte ich mich?

Nach dem Frühstück fantastisch – ich war produktiv und durch die super leckeren Pfannkuchen einfach nur glücklich. Nur am Abend ließ meine Begeisterung für den Tag schlagartig nach, ich ging ein wenig hungrig zu Bett, weil ich das Abendessen einfach nicht runter bekommen habe.

Tag 6

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Was gabs zu Essen?

Ich bin mit einem leckeren Drink auf Reismilch-Dattel-Leinsamen-Basis in den Tag gestartet. Normalerweise frühstücke ich morgens sehr ähnlich, weswegen der Drink nichts neues für mich war, nach Attila-Art war er aber auch sehr lecker, ich war am Vormittag gut gesättigt. Mittags gab es weiße Bohnen mit Tomatensoße. Sehr lecker, auch wenn das Rezept für unseren Geschmack zu viel Süßungsmittel – hier Reissirup – enthält. Wir haben nur die Hälfte der angegeben Menge (unter Berücksichtigung des Faktors natürlich) genommen und es war uns trotzdem zu süß für ein herzhaftes Rezept. Nichtsdestotrotz war es ein sättigendes, leckeres Mittagessen.
Abends gab es dann ein besonderes Highlight: Wir fanden bei Denns einen hübschen Fertig-Salat mit Hornveilchen, die sich ganz besonders schön auf unseren Bildern machten (daran müssen wir selbstverständlich auch denken) Der „Sattmacher-Salat“ bestand aus Radieschen, Quinoa, Rotkohl und Paprika und wurde mit einem zitronigen Dressing auf Cashewmus-Basis abgerundet. Dieser war mir geschmacklich etwas zu lasch, ich hätte mir ein kräftigeres Dressing zum Beispiel mit einem guten Balsamico Dressing eher gewünscht. Trotzdem war der Salat lecker und machte wirklich satt.

Wie fühlte ich mich?

Das Ende naht und damit auch der Gedanke „endlich wieder normal zu essen“. Erstaunlicherweise hatte ich nicht nur Lust auf Süßes oder Brot, sondern einfach nach meinen „normalen“ Gerichten, die ich so esse und diese Flexibilität und Spontanität dabei. Zu gerne hätte ich mir eine vegane Bolognese mit Linsennudeln gegönnt oder andere gesunde Dinge. Dieses Eingeengtsein in den Rezepten, empfand ich als extrem anstrengend und gerade in den letzten Tagen habe ich mich danach gesehnt, wieder normal zu kochen.

Tag 7

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Was gabs zu Essen?

Der letzte Tag der Vegan for Fit Gipfelstürmer Challenge war nochmal eine echte Herausforderung für mich. So fing er gleich mit einem Matcha Chiapudding an, bei dem ich zwar den Matcha so gering wie möglich hielt, es aber trotzdem kein Vergleich zu den absolut umwerfenden Frühstücken der Tage zuvor war. Mittags folgte dann ein super scharfes Gericht mit Chilipaste, die ich echt unterschätzt hatte und bei der mein Mund wie Feuer brannte! Ich esse absolut nie scharf und bin auch richtig empfindlich, wenn jemand scharf würzt, weswegen das Mittagessen echt nicht mein Ding war.
Das Abendessen war allgemein wieder richtig lecker – ich liebe rote Beete und esse sie normal mehrmals die Woche – allerdings war die mickrige Portion nicht annähernd sättigend.

Wie fühlte ich mich?

Ich ging zwar mit dem guten Gefühl die Challenge erfolgreich absolviert zu haben ins Bett, allerdings war der Tag für meinen Geschmack einfach nichts, was auch irgendwie blöd ist, da man dann den ersten Tag nach der Challenge stark herbeisehnt und schnell dazu verleitet wird alles in sich hinein zu stopfen, was man sich die Woche über versagt hat – und das sollte ja gerade nicht der Sinn sein.

Mein Fazit zur Vegan for Fit Gipfelstürmer Challenge

Da ich mir fürs neue Jahr vorgenommen hatte konsequent auf Zucker und Gluten zu verzichten, war die Challenge der perfekte Einstieg für die Ernährungsumstellung. Allerdings konnte ich danach nur auch weiterhin auf Zucker und leckeres Toast verzichten, weil ich weiß, dass es mir körperlich wesentlich besser ohne geht. Meine Schwester, die keine Auswirkungen auf ihre Gesundheit feststellen konnte, gönnte sich am ersten Tag nach der Challenge ersteinmal ein Toast mit Cashewmus. Die Gefahr nach der Challenge rückfällig zu werden, ist also auf jeden Fall gegeben. Ich koche so auch sehr gesund, nur einfach nicht so super abwechslungsreich wie in der Challenge – aber ganz ehrlich? Wer kann es sich schon erlauben einen ganzen Chinakohl für zwei Blätter in der Pho-Suppe zu kaufen? Normalerweise würde man dann noch zwei Tage später Chinakohl essen. Wir hatten Glück, dass sich unsere Mutter immer die Reste geschnappt und für sich benutzt hat. Ansonsten bleibt man aber auf jeder Menge Obst und Gemüse-Reste sitzen, was unheimlich schade ist. Hier empfiehlt es sich dann kreativ zu werden und da wo es geht einzufrieren oder die Dinge weiter zu geben.
Beim Gewicht hat sich (vergleichsweise zu anderen Challengern) wenig getan: Ein Kilo habe ich in der Woche verloren und stehe jetzt auf 68,5kg. Ein guter Anfang denke ich, ein wenig verlieren möchte ich schon noch, aber da ich jetzt so konsequent auf Zucker und Gluten verzichte sollte das machbar sein.
Ich empfehle jeden der Lust auf eine abwechslungsreiche, vegane Ernährung hat, sich das Buch zu besorgen. Außerdem sind sieben Tage wirklich für jeden machbar. Auch wenn ihr keine Lust auf die strenge Challenge habt, sind die Rezepte doch zum großen Teil absolut lecker und teilweise wirklich innovativ (Ich sage nur Mangokuchen und Pfannenbrot!). Meinen Speiseplan hat das Buch auf jeden Fall erweitert und ich bin stolz darauf, die Woche gemeistert zu haben – wer weiß, vielleicht wiederhole ich sie nochmal zum Sommer hin? Da bin ich meistens sowieso motivierter, nochmal ein wenig Winterspeck zu verlieren 😉

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Und jetzt habe ich noch was für euch! Zur Feier der erfolreichen Vegan for Fit Gipfelstürmer Challenge, verlose ich auf meiner neuen Facebook Seite „Veggie Unterwegs“ vier Tafeln von Attila Hildmanns Chokool! Schaut doch gerne dort einmal vorbei und drückt auf gefällt mir 😉

Was sagt ihr? Würdet ihr die Challenge auch mal ausprobieren?


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6 comments

shadownlight 12. Januar 2017 at 14:23

Hey, ich finde es bewundernswert wenn man so etwas durchziehen kann! Ich muss gestehen, dass mir das sehr schwer fallen würde. Also: viel Erfolg weiterhin!
Liebe Grüße!

Reply
Jenny von Fit and sparkling Life 12. Januar 2017 at 15:45

Toller Bericht auf den ich sehr gespannt war, denn ich verfolge den Werdegang von Attila schon recht lange.
Das was ihr aus den Rezepten gemacht habt sieht einfach köstlich aus, bei einigen Dingen könnte ich direkt zugreifen 🙂 Sehr Sojasoßen-lastig wäre auch nicht mein Ding gewesen, aber insgesamt klingt es nach einer leckeren und abwechslungsreichen Woche!
Liebe Grüße
Jenny

Reply
Nicole 14. Januar 2017 at 05:15

Hallo 🙂 Sehr cooles Feedback zur Challenge, vielleicht solltet ihr Natriumarme Sojasauce mal testen 🙂 ich habe letztes Jahr Basenfasten gemacht und in diesem Zuge entdeckt das es verschiedene Sojasaucen gibt.
werde auch demnächst mal eine Woche machen, Buch liegt schon hier ^^
Liebe Grüße Nicole

Reply
Sophie 14. Januar 2017 at 14:39

Ich finde es klasse, dass du nicht nur ein allgemeines Fazit geschrieben hast sondern auch an jedem Tag geschrieben hast wie es dir ging…. Gerade diese „Durchhängertage“ kennt denk ich jeder der schonmal eine Diät oder Detox gemacht hat. Ein sehr ehrliches Feedback, sowas wünsche ich mir öfter 🙂 Liebe Grüße! Sophie

Reply
Kaja 15. Januar 2017 at 12:09

Uiii dass sieht echt nach viel Vorbereitung aus. Aber auch sehr sehr lecker!! – Ich hab mal die Pfannkuchen gemacht, konnte mich nicht so ganz mit den verschiedenen Mehlen anfreunden. – Also anstatt Weizenmehl, Kichererbsenmehl oder Mandelmehl zu verwenden, ich empfand dass sie doch einen sehr hohen Eigengeschmack haben. – Für eine Woche kann ich es mir gut vorstellen. Gerade Anfang des Jahres. Danke für deine Vorstellung. xx, Kaja

Reply
Felix 23. Mai 2017 at 10:16

Vielen Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht! Ich hätte eine Vermutung, warum dir die Sojasaucen-Gerichte nicht so geschmeckt haben. Da gibt es nämlich riesige Qualitätsunterschiede… Günstige Sojasaucen (auch in Bio) sind häufig wirklich ungenießbar. Richtig gute schmecken gar nicht mehr so extrem salzig, sondern sind ausgewogener Richung umami (herzhaft). Vielleicht mal zu der teuersten Variante im Bioladen greifen und ich vermute deine Wahrnehmung der Gerichte wird sich um 180 Grad drehen. War bei mir zumindest genauso 🙂

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