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Experimentierküche: dreierlei Energy Balls

by Lea Christin 22. Dezember 2016 1 comment

Weihnachten ist bei den meisten von uns Stress pur – nicht nur die Geschenke müssen rechtzeitig besorgt werden, auch das Essen möchte geplant und die Liebsten besucht werden. Damit ihr über die Feiertage nicht schwächelt, gibt es heute drei Rezepte für Energy Balls von mir für euch. Diese sind eine tolle Alternative zu zuckrigen Plätzchen und Co und geben euch schnell wieder Energie!

Dreierlei Energy Balls

Energy Balls sind sehr schnell gemacht und vielseitig wandelbar. Egal ob ihr Erdnüsse nicht mögt (so wie ich) oder Kokos einfach nur gruselig findet (so wie meine Schwester) Energy Balls kann sich jeder so zusammen stellen, wie er oder sie mag und sie beliebig abwandelt. Wir verwerten auch meistens das was wir noch da haben, also die angefangene Packung mit Nüssen oder das Cashewmus, das bei uns grundsätzlich immer im Haus ist. Hier kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und nach Lust und Laune kombinieren. Bei uns sind am letzten Wochenende dreierlei Energy Balls entstanden, zu denen ihr jetzt die Rezepte bekommt.

Variante N° 1 – mit Datteln und Mandeln

Für Energy Balls braucht man immer trockene und klebrige Zutaten. Wir benutzen zum Beispiel gerne Datteln, diese kleben herrlich, benötigen keine zusätzlichen Süßungsmittel und spenden schnell und langanhaltend Energy. Eine andere Möglichkeit ist es, Nussmus für Energy Balls zu verwenden. Diese sind aber flüssiger als Datteln und benötigen wiederum mehr trockene Zuten. Am besten ihr probiert es einfach selbst aus – seht die Mengenangaben eher als Richlinie und vertraut auf euren Instinkt. Wenn sich die Kugeln angenehm formen lassen, weder zu sehr auseinander bröseln, noch klebrig zerlaufen, sind sie genau richtig. Unsere Angaben gelten für ca 6-8 Energy Balls, auch je nach dem wie groß die Kugeln werden.

Ihr braucht:

10 Datteln (entsteint)
1 EL gehackte Mandeln
1 gestrich. EL Kakaopulver (ungesüßt, roh, vegan)
gemahlene Mandeln (zum Wälzen)

Die Datteln pürieren und alles miteinaner vermengen. Den Teig zu Kugeln rollen und in den gemahlenen Mandeln wälzen.

 

Variante N° 2 – Schoko und Proteinpulver

Wir lieben unser Proteinpulver von Attila Hildmann –  ganz besonders in der Schokovariante (mit echtem Kakao und nicht mit irgendwelchen Aromen). Im Schokoproteinpulver stecken 58% Sonnenblumenprotein, was wesentlich wertvoller ist als billiges Protein aus Milch. Wenn ihr also zwischen den Jahren trainiert oder einen hohen Bedarf an Protein habt – zum Beispiel auch dann, wenn ihr euch vegetarisch oder vegan ernährt und nicht so viel Protein aus Hülsenfrüchten und Co auf euren Tellern landet – dann kommen die Protein Energy Balls genau richtig. Ich nehme sie zum Beispiel auch sehr gerne mit zum Sport und esse sie nach dem Training!

Ihr braucht:

8 Datteln
2 EL Haferflocken
2 TL Kakaopulver
1 EL Cashewmus
1 EL Proteinpulver Schoko

eventuell ein Schluck Wasser

Die Datteln pürieren und anschließend alle Zutaten gut vermengen. Eventuell ist der Teig etwas trocken, dann hilft ein kleiner Schluck Wasser beim besseren Formen der Kugeln.

 

 

Variante N° 3 – Baobab, Kokos und Cashew

Ich liebe Cashewmus und gönne mir bestimmt einmal am Tag einen Löffel des leckeren Nussmuses. Hier stecken viele gesunde ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe drin und ein Löffel davon hilft mir bei Heißhungerattacken und Muskelkrämpfen.
Das Baobab-Pulver steht erst seit Kurzem auf unserem Essensplan – Es ist ein Superfood vom afrikanischen Affenbrotbaum – dem Baobab. Die Früchte des Baumes sind reich an Vitamin C, Kalium,  Eisen, Antioxidantien und Ballaststoffen. Das Pulver gibts im Biomarkt und lässt sich vielseitig verwenden. Wir packen es nicht nur in unsere Energy Balls sondern auch in Smoothies und Frühstücks-Bowls.
(Mehr Info über Baobab findet ihr zum Beispiel beim Zentrum der Gesundheit.)

Ihr braucht:

1 EL Cashewmus
10g Amaranth
1 EL gemahlene Mandeln
1 EL Kokosflocken
1 TL Baobabpulver

Kokosflocken zum Wälzen

Alle Zutaten gut miteinander mixen und eventuell etwas mehr Amaranth hinzugeben, falls der Teig zu weich ist oder mehr Cashewmus, falls er zu krümelig ist. Anschließend ein paar schöne Kugeln formen und in Kokosflocken wälzen. Falls die Kugeln immer noch zu weich sind, dann hilft es, die Kugeln in den Kühlschrank zu legen.

 

Übrigens: Wir verwenden fast ausschließlich Bio-Zutaten für unsere Energy Balls, aber auch allgemein in der Küche. Diese mögen zwar etwas teurer sein, aber wenn man sich ersteinmal klar gemacht hat, dass alles was wir zu uns nehmen in unsere Zellen gelangt, in Energie umgesetzt wird oder uns einfach ausmacht, dann fällt es leichter etwas mehr Geld für Essen als für anderes auszugeben – du bist was du isst, nimm das ruhig wörtlich, auch an Weihnachten! 😉

Ich wünsche euch viel Spaß beim Experimentieren mit den Energy Balls! Ihr werdet mit Sicherheit schnell eure Favoriten kreiieren. Egal ob mit Trockenfrüchten, anderen Nusssorten oder -mußen, Haferflocken, Amaranth oder Quinoa! In den Energie Bällen darf alles landen, worauf man so Lust hat, abgesehen von raffinierten Zucker und Mehl.

Dieser Post ist im Zusammenhang mit dem Blogger Adventskalender 24 Bells are ringing entstanden! Schaut doch auch gerne bei den anderen vorbei. Gestern gab es ein Giveaway bei Perlenstücke ein Nagellack-Set gewinnen und morgen gibts das Finale bei Eros & Psyche! Schaut auch gerne bei den anderen Bloggern vorbei, viele von ihnen haben tolle Gewinnspiele organisiert oder andere spannende Posts zum Adventskalender beigetragen!

 

Viel Spaß beim Ausprobieren! Verratet mir gerne eure Varianten – ich bin neugierig!


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1 comment

shadownlight 23. Dezember 2016 at 16:07

Das sieht fantastisch aus. Hab ein wundervolles Fest im Kreise deiner Lieben.
Liebe Grüße!

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