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Experimentierküche: Süßkartoffel Toast

by Lea Christin 30. November 2016 4 comments

Da mir das Experimentieren in der Küche solchen Spaß macht, soll die Experimentierküche jetzt ein fester Teil von Glasschuh.com werden – eine weitere Überraschung in Sachen vegane Ernährung wird es dann am Anfang des nächsten Jahres geben, um schonmal die Spannung zu steigern. Heute zeige ich euch aber erst einmal eine schnelle Alternative zum Abendbrot, was besonders für diejenigen interessant sein dürfte, die sich Low Carb oder Glutenfrei ernähren…

Alternative zu Brot und Toast: Die Süßkartoffel

Die Süßkartoffel trägt zwar die Kartoffel im Namen und sieht auch ein wenig so aus, ist mit der originalen Knolle aber nur entfernt verwandt. Sie ist reich an Nähr- und Vitalstoffen und ich finde sie persönlich einfach super lecker, weswegen sie bei mir mindestens einmal pro Woche auf der Speisekarte steht.
Auf Pinterest habe ich eine besonders interessante Zubereitungsart gesehen: Man soll sie toasten und anschließend ganz normal wie Brot belegen. Hört sich spannend und einfach an nicht wahr? Deswegen habe ich das ganze mal getestet und mir vier Zubereitungsarten überlegt!

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Zutaten

1 dicke Süßkartoffel ( die schmalen machen sich nicht so gut als Toast)
Belag nach Belieben – ich habe folgendes verwendet:
Avocado
Cherry-Tomaten
veganer Aufstrich (z.B. Mango-Chilli)
Tofu
Rote Beete (vorgegart und Vakuumverpackt)
Heidelbeeren
Cashewmus
Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver, Zimt
Agavendicksaft

Zubereitung

Die Süßkartoffel waschen, schälen und in ca 1cm dicke gleichmäßige Scheiben schneiden. Auf ein Backblech legen und für 15 Minuten bei 200°C im Ofen backen. Alternativ die Scheiben mehrmals bei auf niedriger Stufe im Toaster toasten – langsam mit der Temperatur steigen und aufpassen, dass sie nicht schwarz werden! (Ich habe keinen Toaster und die Toasts stattdessen im Ofen vorbereitet, was mindestens genauso leicht ist)

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Variante 1

Eine Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch klein schneiden. Die Avocadoscheiben auf die Süßkartoffel legen und mit Salz, Pfeffer und edelsüßem Paprikapulver würzen.

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Variante 2

Cherrytomaten waschen und in feine Scheiben schneiden. Den veganen Aufstrich auf die Süßkartoffel streichen und mit den Tomaten belegen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und eventuell Basilikum würzen.

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Variante 3

Rote Beete mit heißen Wasser übergießen und den Tofu in 1cm dicke Streifen schneiden. In einer Pfanne Kokosöl erhitzen und bei höchster Temperatur den Tofu von beiden Seiten goldbraun anbraten. Zum Schluss einen Schuss Agavendicksaft, Salz und Pfeffer darüber geben und den Tofu karamelisieren lassen. Die nun warme rote Beete in feine Streifen oder Würfel schneiden und beides auf die Süßkartoffel legen.

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Variante 4 – süß

Einen Löffel Cashewmus (von Rapunzel) auf der Süßkartoffel verteilen und die gewaschenen Heidelbeeren darauf legen.

Guten Appetit!

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Ich finde alle Varianten super lecker und kann euch gerade den karamelisierten Tofu zusammen mit der Roten Beete als leckeres Essen zum Abend empfehlen. Etwas Avocado passt dazu ebenfalls sehr gut. Erstaunlicherweise hat mir die süße Variante mit Heidelbeeren und Cashewmuß auch ganz besonders gut geschmeckt, auch wenn ich zunächst skeptisch war. Allerdings schmeckt man die Süßkartoffel kein bisschen durch, sondern hat nur den lecker nussig, fruchtigen Geschmack im Mund!

Wie gefallen euch meine Rezepte? Wünscht ihr euch noch mehr Ideen aus der Experimentierküche?


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4 comments

shadownlight 30. November 2016 at 19:13

Hey, danke für die Rezeptidee. Ich habe noch nie diese Kartoffeln zubereitet, dass sollte ich wohl mal machen :).

Liebe Grüße!

Reply
Lea Christin
Lea Christin 12. Dezember 2016 at 18:56

Freut mich, dass dir der Post gefällt! Süßkartoffeln sind wirklich die besseren „Kartoffeln“ (auch wenn sie ja gar nicht miteinander verwandt sind^^)

Liebst ♥
Lea Christin

Reply
Bianca 1. Dezember 2016 at 10:41

Super coole Idee und ich liebe ja Süßkartoffeln 😀
Muss ich unbedingt mal ausprobieren.
LG,
Bianca

Reply
Lea Christin
Lea Christin 12. Dezember 2016 at 18:56

Ich auch! Und dadurch hat man wirklich eine herrliche Alternative zu normalen Brot 🙂

Liebst ♥
Lea Christin

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