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Entgiften mit Saftkuren – Übersicht der Anbieter

by Lea Christin 27. April 2016 11 comments

Es geht auf den Sommer zu, so langsam werde ich ungeduldig mit dem tristen Wetter, ich möchte endlich lange im Garten liegen, die Sonne genießen und meine Sommerkleider tragen. Doch das Wetter lässt mich hängen und ich hänge durch. Fühle mich kraftlos und erschöpft und weiß, dass ich mich mehr bewegen, besser essen sollte, um diesem Zustand zu entkommen. Aber so richtig aufraffen kann ich mich nicht. Mir fehlt der Startschuss, die Motivation den Sommer nicht mehr draußen, sondern einfach in mir selbst zu suchen.
Nach einigem Überlegen habe ich beschlossen, dass eine Saftkur eine gute Möglichkeit wäre, meinen Körper zu reseten und ihm den Startschuss zu geben, den er braucht. Saftkuren liegen im Trend, das weiß ich. Habe ich mir doch selbst schon letzten Sommer ein Buch zum Thema Detox gekauft…

detox-buch

Saftkuren selber machen?

Ich dachte es wäre ganz einfach. Ich kaufe mir einfach ein Buch, kaufe eine große Ladung an Gemüse und Obst, rücke meinen Entsafter und Smoothiemaker zurecht und lege einfach los. Motiviert stopfe ich Blattspinat, Kohl, Gurke und anderes Grünkram in den Mixer und gebe noch ein paar tolle Pulver hinzu – wenn schon denn schon. Ich püriere alles und verziehe schon beim Anblick der grünlich, braunen Pampe mein Gesicht. Uääärgh. Tapfer gieße ich die zähe Suppe in ein Glas – und nehme einen großen Schluck. Ich schmecke die Stückchen heraus. Es ist bitter und ich bekomme es einfach nicht runter.

Meine erste und einzige Erfahrung mit einem Selfmade-grünem-Smoothie war eine Katastrophe und sie hat mich abgeschreckt, weiter zu experimentieren. Natürlich wusste ich was ich falsch gemacht hatte, wollte zu viel gesundes auf einmal, habe einen eher minderwertigen Mixer verwendet, hätte eher Entsaften sollen. Doch auch, wenn beim nächsten Mal der Geschmack besser gewesen wäre – was für eine Arbeit! Die Zeit hatte ich einfach nicht, so viel Obst und Gemüse, nach Hause schleppen, waschen, schneiden, entsaften. Welcher normale Mensch kriegt das alleine über mehrere Tage hin? Also ich bestimmt nicht…ein anderer Plan musste her.

Gemüse-Detox-Saft-1

Detox Anbieter recherchieren…

Lass es doch jemand anderen machen! Dachte ich bei mir und setzte mich an meinen Laptop. Wenn ich etwas mache, dann mache ich es gründlich. Am Ende hatte ich eine Liste mit 10 Saftkur-Anbietern zusammen, die nach Deutschland liefern. Alle haben etwas unterschiedliche Angebote und Konzepte – und auch die Preise unterscheiden sich erheblich. Da ich selbst keine übersichtliche Tabelle aller Anbieter bei Google finden konnte, teile ich heute das Ergebnis meiner Recherche mit euch. Dabei habe ich alle Anbieter nach dem Alphabet sortiert, aufgeschrieben, deren Angebot heraus gesucht und jeweils eine Kur über drei Tage heraus gesucht, damit man sie etwas vergleichen kann. Teilweise war das ganz schön unübersichtlich, überhaupt auf die Seite mit den Kuren zu kommen. Einige Shops sind ganz puristisch aufgebaut, mit sechs Säften und ein paar unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten. Andere sind umfangreich, bieten die unterschiedlichsten Kuren mit Säften, Suppen, Chips und Co. an und außerdem Begleitprogramme und andere unterstützende Maßnahmen.

Das Entscheiden liegt bei euch! Ich habe versucht alles möglichst objektiv aufzuschreiben und hoffe einfach, dass ich euch ein wenig weiter helfen kann. Einen der Anbieter habe ich mir auch für meine erste Saftkur, die Anfang Mai startet ausgesucht – dazu gibts später mehr Infos auf Facebook, Instagram und Snapchat. Folgt mir also gerne, falls ihr meine Kur miterleben wollt. 😉

Aktualisiert am 29.05.2017

Name des Anbieters Angebot Preis für 3-Tages Kur*‘ Besonderheiten
Antidote 6 verschiedene Säfte
2/3/5/6/8/12 Tage Kuren
Die Basis – 68,95€*

(8 Säfte pro Tag)

Biozertifiziert!
Es gibt viele Filialen in Deutschland, die Antidote Säfte führen
Cardea Detox 9 verschiedene Programme mit unterschiedlichen Längen z.B. Juicy Detox + Juicy & Hot Detox – 190€*

(6 Säfte pro Tag)

Umfangreiches Zusatzangebot an Suppen, Salaten, Tee und Energy Pops
Detox Delight 15 verschiedene Programme/Kombis Juicy Delight – 174€*


(6 Säfte pro Tag)

Interessante Zusatzangebote z.B. auch Aktivkohle-Drinks, Suppen und Gemüsechips
Frank Juice Cleanse Level 1-3, Soup Cleanse Level 1-3
1/3/5 Tage
Cleanse Level 1 – 119€*

(6 Säfte pro Tag)

Verschiedene Level für Anfänger und Experten, Zusatz mit Suppe, Konfigurator um individuelle Saftkonstellationen zusammen zu stellen
Kale and me 6 unterschiedliche Säfte
1/3/5 Tage
3-Tage-Saftkur – 79€*
(6 Säfte pro Tag)
Individuelle Zusammenstellungen, gute puristische Übersicht,
Pressbar 5 unterschiedliche Säfte, dazu Mandel-Drink und Kokoswasser
1/3/5/7 Tage
3-Tage-Detox-Kur-Total – 45€*


(6 Säfte pro Tag)

Unterschiedliche Zusammenstellungen, nach Geschmack wählbar, Zusatzdrinks, Mischung mit Tee
Rawganic Revolution 7 unterschiedliche Säfte

1/3/5 Tage

Supercleanse Refresh – 49,99€*

(6 Säfte pro Tag)

Vier Verschiedene Zusammenstellungen Anfänger bis Fortgeschrittene
Rohgepresst 8 unterschiedliche Säfte, 3 Kuren 3x Saftkur N°01: Die Basis Kur – 117€*

(6 Säfte pro Tag)

Puristische Aufmachung, unterschiedliche Saftkuren je für einen Tag
Uzuma 7 unterschiedliche Säfte, 4 Programme, 3-28 Tage Slim-Programm – 73,50€*

(7 Säfte pro Tag)

Programm richtet sich nach BMI, Übersicht über Zutaten, App die bei Kur unterstützt
Yuicery 11 unterschiedliche Säfte, Classic Cleanse – 123€*

(6 Säfte pro Tag)

Verschiedene Kuren, auch mit Nussmilch

* Alle Preise sind den entsprechenden Shops entnommen und ohne Gewähr! Teilweise ist der Versand schon inbegriffen.
** die enhaltenen Mililiter können variieren, ich habe hier keinen Vergleich aufgestellt.

titel-detox

Ich bin schon sehr gespannt auf meine drei Tage Detox und kann es gar nicht abwarten bis endlich das Paket bei mir eintrifft. Meine Schwester wird mir dabei eine große Stütze sein, denn auch sie wird mit mir fasten. Das bedeutet für euch, dass ihr am Ende zwei Meinungen zu der Saftkur nachlesen könnt. Denn auch wenn es meine Schwester ist, so sind wir beide doch sehr unterschiedlich, was unsere Essgewohnheiten angeht. Wir sind auf jeden Fall schon sehr gespannt!

 

Habt ihr schon einmal eine Saftkur gemacht? Wie sind eure Erfahrungen?


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11 comments

Dorina 27. April 2016 at 22:25

Ich bin schon echt gespannt auf deine Erfahrung, denn ich spiele auch schon länger mit dem Gedanken, mal einen vernünftigen Start ins Frühjahr/ in den Sommer hinzulegen. Weil ich eigentlich sehr gerne Smoothies trinke, aber oft zu faul bin, alles selbst zu machen, wäre das eine perfekte Möglichkeit für mich. Danke für die tolle Übersicht, da hast du dir richtig viel Mühe gegeben. 🙂

Liebste Grüße
Dorina // Adeline und Gustav

Reply
Lea Christin
Lea Christin 24. Mai 2016 at 18:46

Liebe Rina,
gerne! Ich dachte so eine Übersicht wäre wirklich mal praktisch, um in diesem Detox-Dschungel zurecht zu kommen! 😀

Liebst ♥
Lea Christin

Reply
Carrieslifestyle 29. April 2016 at 07:06

wow danke für deinen interessanten Beitrag
http://carrieslifestyle.com

Reply
Liz 30. April 2016 at 22:18

Hej,
lieben Dank für deinen Kommentar auf meinem Blog vor einiger Zeit! 🙂
Hab mich noch nie intensiv mit Saftkuren beschäftigt, finde aber, dass das auch eher eine „Modeerscheinung“ ist. Ergänzend zur normalen Ernährung find ich Smoothies und Co. aber super. 🙂
Liebst,
Liz. http://lizinview.blogspot.co.at/

Reply
Lea Christin
Lea Christin 24. Mai 2016 at 18:47

Liebe Liz,
ich finde die Säfte mittlerweile auch super als Ergänzung oder Snack zwischendurch 🙂

Liebst ♥
Lea Christin

Reply
Tanja 1. Mai 2016 at 14:57

Super interessanter Post und der Aufwand für eine selbstgemachte Saftkur würde ich auch nicht in Kauf nehmen. Ich habe mal eine 1-Tages Kurz gemacht und leider waren 2 von der 6 Säften total ungenießbar für mich. Ich hoffe du wirst deine Kur gut meistern! 🙂
Liebe Grüße
Tanja xx
http://fleurrly.com

Reply
Lea Christin
Lea Christin 24. Mai 2016 at 18:54

Liebe Tanja,
oh gott, das stelle ich mir echt schrecklich vor, wenn dann die Säfte auch noch furchtbar schmecken!

Liebst ♥
Lea Christin

Reply
adem.f 19. Januar 2017 at 17:40

Der Aufwand für eine Selbstgemachte Saftkur hält sich auch in grenzen. Wenn man den passenden entsafter hat, geht das auch relativ schnell.
Nur würde ich darauf achten, dass man nur Bio Obst und Gemüse für eine Saftkur nutzt.

Reply
Lea Christin
Lea Christin 22. Januar 2017 at 22:57

Hallo Adem,
danke für deinen Beitrag – ich persönlich habe die letzten Monate einfach gemerkt, dass ich gar keinen Saft brauche. Ich mache mir lieber morgens einen Smoothie aus Beeren und Spinat und esse das Gemüste roh oder grdünstet. So nehme ich auch die Ballaststoffe mit auf und meine Zähne bekommen auch was zu tun 🙂

Liebst ♥
Lea Christin

Reply
Raphaela 31. Mai 2017 at 20:51

Ich finde auch, dass Bio eine große Rolle spielt wenn man sowas macht. Was bringt es einem zu Detoxen, wenn man dann wieder irgendwelche Pestizide über den Saft zu sich nimmt. Leider haben sich fast alle Anbieter von Bio verabschiedet – soweit ich sehe gibt es nur noch einen!?

Alles in allem eine sehr schöne Übersicht was es alles gibt, Danke! Ich bin übrigens ebenfalls der Meinung, dass solche Säfte nicht nur etwas für Saftkuren sind und ziehe sie Smoothies inzwischen vor. Smoothies aus dem Kühlregal sind eh meistens nur Zucker, umso mehr freue ich mich, dass es inzwischen immer mehr kaltgepresste Säfte in Bio- und Supermärkten gibt. Da gibt es immerhin Sorten die wirklich mal ’ne Menge Gemüse drin haben. Ich würde mir sowieso allgemein mehr Gemüse wünschen. Wenn man die Säfte selbst macht, macht man es vor allem mit Gemüse. Ich denke, dass auch damit die großen Preisdifferenzen erklärt werden können. Lasst Euch nicht ins Boxhorn jagen Leute und achtet auf Qualität anstatt immer nur auf den Preis!

Reply
Lea Christin
Lea Christin 1. Juni 2017 at 16:24

Liebe Raphaela,
vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar – ich bin da ganz bei dir! Ehrlich gesagt, war mir dieser Aspekt vor einem Jahr gar nicht so bewusst und habe einfach angenommen, dass die Qualität schon stimmen wird. Wenn man intensiver darüber nachdenkt, ist der Bio Aspekt aber wirklich wichtig! Ich denke, ich werde diesen Sommer noch einmal eine Saftkur machen – mit Bio-Siegel – und euch davon berichten 🙂

Liebst ♥
Lea Christin

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