Eat balanced & be beautiful

Ich glaube eines der brisantesten Themen worüber ein Blogger schreiben kann ist Ernährung. So alltäglich und profan sich dieses Wort auch anhören mag, erscheint mir in letzter Zeit als eines der meist und am heftigsten diskutierten. Vielleicht weil es alle betrifft und sich niemand so wirklich hineinreden lassen möchte, was da auf seinem Teller landet. Die Bücherregale sind gefüllt mit Anleitungen zu veganer und vegetarischer Ernährung, stapeln sich neben dem perfekten Grillen, Hausmannskost oder Dukan, Paleo, Bluttyp – Diäten. Jedes Buch verspricht super einfach zum Wunschgewicht zu gelangen und am Ende steht man mit großen Augen vorm Regal, fühlt sich überfordert mit dem Angebot und geht unentschlossen mit weiteren Versprechungen nach Hause.

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Ich selbst bin erst im letzten Jahr in den Dschungel der Diät-Bücher abgetaucht, angefangen hat es letzten Sommer mit den Attila Hildmann Büchern und seiner veganen Ernährung. Gestürzt bin ich allerdings nicht nur beim Blick auf die Zutatenliste sondern auch in den Foren bei Facebook, in denen sich wahre Kriegsschlachten zwischen Veganern, Vegetariern und Omnivoren (Leute die Fleisch essen) abspielen. Wie kann es passieren, dass wir uns beim Thema Essen so angegriffen fühlen?

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Ich habe mir gedacht, dass ich eine neue Kategorie auf Glasschuh.com einführe – genau darüber habe ich nämlich die letzten Tage gegrübelt, wie ich diese Kategorie einführe, wie ich sie nenne, um möglichst viele von euch anzusprechen und möglichst wenigen auf den Schlipps zu treten. Wir hatten damals im Sommer schon einen Mini-Shitstorm auf der Seite von Attila Hildmann bekommen, als er unseren Post über Vegan for Youth bei sich verlinkte. Was vor allem meiner Schwester dort alles an den Kopf geworfen wurde, wiederhole ich hier jetzt nicht nochmal. Da waren Veganer drunter, die vielleicht Rücksicht auf das Leben von Tieren nehmen, aber sich nicht scheuen mit bunten Worten junge Mädchen anzugreifen.

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Wie soll es also aussehen – mein neuen Thema?

Wer sich gesund ernährt sieht auch gesund aus, vielleicht nicht sofort, aber mit Konsequenz wird die Haut straffer, die Augen strahlender und auch die Stimmung besser. Denn es ist einfach so: Du bist was du isst. Willst du eine glatte glänzende Zucchini sein oder ein laberiges Toast?
Ich möchte einfach verschiedene Bücher und deren Philosophien vorstellen, miteinander vereinen und das heraus nehmen, was mir am sinnvollsten und geeignetsten erscheint. Das soll nicht heißen, dass ich das für das einzig wahre halte und mich besonders versiert dafür halte, ich denke einfach über mein eigenes Ernährungsverhalten nach und möchte meine Gedanken zu dem Thema mit euch teilen. Da ich Vegetarierin bin, wird wohl alles ohne Fleisch sein, aber die, die gerne Fleisch essen, sollen sich dadurch nicht abgeschreckt fühlen, vielleicht verspürt ihr ja den Drang andere Eiweiß, Protein und Nährstoffquellen auszuprobieren!

Ich habe lange nach einem geeigneten Namen gesucht und bin schlussendlich bei eat balanced & be beautiful gelandet. Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu mehr Schönheit im äußeren sowie im inneren. Darm, Herz, Niere und Leber werden eine ausgewogene Ernährung ebenfalls zu schätzen wissen, aber ich denke für viele ist ein Ergebnis, dass man auch äußerlich sieht, sehr motivierend und auch ein Zeichen, dass man alles richtig macht. Für mich sind vor allem meine dunklen Augenringe und und meine fahle Haut ein Grund mehr Mineralien und gesunde Lebensmittel in meine Ernährung einzubauen.

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Ein Buch möchte ich euch heute schon vorstellen: Eat Pretty von Jolene Hart habe ich von meiner besten Freundin zu Weihnachten bekommen und obwohl es auf Englisch ist und ich so einige Vokabeln übersetzen musste, habe ich es verschlungen! Es ist eine tolle Grundlage um eine Übersicht über Lebensmittel zu bekommen, die was für unsere Schönheit tun. Aufgeteilt nach den Jahreszeiten gibt Jolene uns Infos, was alles drin steckt und was genau uns unterstützt einen gesunden Körper zu bekommen.

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Ich glaube, dass unsere Einstellung zum Essen wesentlich toleranter werden muss. Nicht nur was den Umgang mit anderen Menschen angeht, sondern auch gegenüber uns selbst. Ernährung hat mit Genuss, Lebensfreude und Bewusstsein zu tun und nicht mit Bestrafung, Maßlosigkeit und Ignoranz. Und nicht alles in unserem Leben sollte sich um Essen drehen. Wer Veganismus nicht mehr als eine Ernährungsart sondern als komplette Lebenseinstellung – inklusive des selbstauferlegten Missionierens – ansieht, geht meiner Meinung nach zu weit.

Wie ist eure Einstellung zur Ernährung? Macht ihr euch auch viele Gedanken dazu oder habt sogar schon Diäten ausprobiert? Wie ist es mit eurem Umfeld?


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8 Comments

  • Also ich esse kein Fleisch und Fisch. Aber in erster Linie, weil es mir nicht schmeckt. Eine bestimmte Diät habe ich noch nie gemacht.

    Liebe Grüße,
    Maria von fashion-inspires.me

  • Ich persönlich bin seit Anfang des Jahres Veggie.
    Und ich muss mich noch oft beherrschen Menschen nicht vorzuwerfen, dass sie da gerade ein totes Tier essen.

    Veganes finde ich auch sehr interessant, aber Vegan zu leben ist in einer Großstadt glaube ich auch etwas einfacher als in kleineren Städten.
    Ich finde jeder kann essen was er möchte solange er es den anderen nicht aufzwängt.

    Von Diäten halte ich irgendwie garnichts, wenn dann schon eine komplette Umstellung der Ernährung. Was nützt es das für 2 Wochen zu machen?
    Abgesehen von Detoxing. Das möchte ich mal ausprobieren, aber das ist ja eher so ein Boost.

    Meine Familie akzeptiert, dass ich Veggie bin, aber hält überhaupt nichts von Veganismus.
    Außer mir gibt es nur meine Cousine, die Veggie und teils Veganer ist.

    Ich möchte auch öfter mal über Foodthemen bloggen. Vor kurzem habe ich auf meinem Blog erst erklärt, was clean eating ist und, dass das etwas richtig normales ist, wenn man es nicht zu krass macht.

    Werde definitiv öfter mal bei deinen Foodsachen vorbeischauen :)

    xx Rabea

    • Liebe Rabea,
      vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst! Vor allem auch die Reaktionen des Umfeldes von anderen interessieren uns, da wir hier ähnliches erleben. Kein Interesse, Nachhaken oder womöglich konstruktive Diskussionen. Eher Ablehnung und aggressive Töne. Clean Eating ist auch voll unser Ding!
      Ich freue mich auf jeden Fall, weitere Meinungen von dir zu hören! :)
      Liebste Grüße
      Christin

  • wirklich ganz toller beitrag von dir :-) du hast recht, es ist ein brisantes thema, aber wie du dich dem thema angenähert hast finde ich ganz toll. mich hast du jedenfalls neugierig gemacht und ich abonniere dich jetzt, damit ich weiterhin deine serie mitlesen kann :-)

    LG Alice

    • Liebe Alice,
      ich freue mich sehr, dass dir der Post gefällt! Ich habe mir auch wirklich sehr viele Gedanken zu dem Thema gemacht und werde auch weiterhin darüber nachdenken und dann reflektiert schreiben :) ich freue mich auf jeden Fall, dass du bei dieser Diskussion dabei bist!
      Liebst Christin

  • Uih – da hast du dir wirklich ein „deftiges“ Thema ausgesucht. Find ich cool. Denn ich finde, jeder sollte doch essen dürfen, was er mag. Wenn ich Menschen bezüglich ihres Essens belehren sollte, dann habe ich einfach zu viel Zeit. Oder? Gibt es nicht deutlich wichtigere Sachen? Ich habe mal gelesen, dass jeder der sich über ein gewisses Maß hinaus mit dem Thema Essen beschäftigt unter einer Essstörung leidet – mag jetzt vielleicht beknackt klingen, aber ich empfinde diese Menschen echt manchmal als sehr verstörend ;-) Interesse ist toll, für sich gewisse Regeln zu definieren ebenfalls, anderen diese Regeln einreden – no go.
    Also lass es dir schmecken :)

    Liebst,
    freak in you

    • Hallo Vreeni,
      Ich denke beim Essen gilt – wie bei so vielen anderen Themen im Leben auch – das richtige Maß zählt. Wer sich überhaupt nicht mit dem Thema Ernährung beschäftigt, dem völlig egal ist, was er seinem Körper zur Verfügung stellt, der ist mir genauso suspekt wie einer, bei dem es den ganzen Tag nur darum geht.
      Also vielen Dank für deinen umfassenden und kritischen Kommentar :)
      Liebst
      Christin

  • Liebe Christin,
    super, wie du dich mit Ernährung befasst! Wir achten morgens bewusst auf einen niedrigen GI (Glykämischer Index), essen uns mittags satt (Gemüse ist so gut wie immer dabei) und abends achten wir auf Low Carb. Diäten sind noch nie vorgekommen, da wir finden, dass man am besten sein Wohlfühlgewicht hält, wenn die Ernährung dauerhaft gesund umgestellt ist. So kann man es kurz zusammenfassen ;)).

    Wir haben dich übrigens heute für den Liebster Award nominiert:
    http://www.super-twins.de/2015/03/24/liebster-award/

    Das Mitmachen ist kein Muss ;).

    Doppelt liebe Grüße, Annalena und Magdalena

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