Pech und Pannen

Zur Zeit würde ich mich als echten Unglücksraben bezeichnen. Alles, worauf ich mich freue, klappt irgendwie nicht so. wie ich mir das vorstelle. Okay, ich weiß, meistens blendet man einfach nur die guten Fügungen aus und sieht nur die Pechsträhne, die man gerade hat. Aber es ist einfach verflucht. Ich habe mich seit mehreren Wochen auf das Bloggercafe in Hamburg letzten Samstag gefreut, mir extra eine coole neue Leggings bei frontrowsociety ausgesucht, mich tierisch gefreut, dass mich meine Schwester begleiten wird.
Naja, es sollte anders kommen. Nicht, dass die Woche durch Referate schon stressig genug waren.

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Zuerst konnte mich meine Schwester nicht begleiten. Okay dachte ich, fährst du halt alleine und bringst ihr was nettes mit. Dann kam meine Leggings bis dahin aus noch unerfindlichen Gründen einfach nicht bei mir an. Macht nichts, ziehst du halt eine alte Leggings an. Dann sollte der Zug, mit dem ich aus Hannover nach Hamburg fahren wollte, 30 Minuten zu spät kommen. Okay, dachte ich, ich bin flexibel, warte nicht auf den Zug, sondern nehme eine andere Verbindung. Sitze ich also in dem netten erixx und werde vollkommen sprachlos, als kurzfristig ein Fehler am Gleis auftritt und wir in irgendeinem Kaff auf Busse warten sollen – Joa, so eine Stunde oder auch zwei oder drei???  bei Wind und Regen und ohne eine Möglichkeit, sich unter zu stellen, so wie man die Deutsche Bahn halt kennt.
Völlig frustriert setzte ich mich einfach in den Zug, der zurück nach Hannover fährt. Zu Hause kuschel ich mich ein und bedauere mein Schicksal. Meine Leggings ist immer noch nicht angekommen.

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Ich setze mich also an den Laptop und schaue in meinen frontrowsociety account. Dort die Nachricht: Die Leggings, die ich bestellt hatte, gab es doch nicht mehr in m. so please accept our apologies. grrrrr.

Ihr könnt euch meine Laune vorstellen.

Das Schlimme an vielen Pechmomenten hintereinander ist ja, dass man die schönen glücklichen Momente super ausblenden kann, um sich noch möglichst weiter in sein schreckliches Schicksal hineinzusteigern und sich richtig schön selbst zu bemitleiden.
Dann übersieht man, dass man erstaunlicherweise kein bisschen bei starbucks anstehen musste, oder dass man am Tag zuvor die Pizza zum Freundschaftspreis bekommen hat oder dass der Freund trotzdem lieb zu einem ist, obwohl man ihm gerade ein Kissen an den Kopf geworfen hat.

Also was tun in so welchen Momenten? Am Besten nicht alles aufs Schicksal schieben, sondern es gelassen als viele blöde Zufälle, die gerade aufeinander fallen ansehen; man lernt ja schließlich daraus.

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Und ansonsten hilft immer noch die gute alte Schokolade.

Habt ihr auch so Tage, an denen einfach nichts klappt? Ihr von einem Unglück ins nächste segelt? Was macht ihr dann, damit es euch besser geht? An die Menschen denken, die es schlechter als wir haben oder greift ihr doch zum Schokoeisbecher?
Verratet mir eure Glücklichmacher!


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7 Comments

  • Och je, das klingt ja doof.
    Ich bemitleide mich eigentlich ganz gern. :D Das geht dann meistens so lange gut, bis mich jemand drauf hinweist, dass meine schlechte Laune nervt – dann fange ich mich wieder. Und Schokolade ist sowieso das Mittel Nummer 1 gegen schlechte Laune und Missgeschicke :)

  • Bei mir kommt es darauf an ob ich wütend oder einfach traurig darüber bin, was so passiert.
    Gegen Wut hilft mir am Besten auspowern oder laut Musik hören, gegen das Traurigsein brauche ich ein kuscheliges Plätzchen, jemanden zum Reden und natürlich, klar – Schokolade. Ooooder aber Eis, das hilft zumindest im Sommer noch viel besser!
    Im Übrigen muss ich sagen: Toller Long-Pullover! Der hilft bestimmt besser als jede Kuscheldecke, oder? :D
    Liebe Grüße und Kopf hoch,
    Julia

  • Ohhh solche Tage kenne ich auch nur zu gut. Es scheint zu stimmen, wenn was passiert und man negatives ausstrahlt, dann kommt gleich noch mehr dazu. Leider muss man solche Tage einfach über sich ergehen lassen. Und ddas dann vielleicht mit etwas Humor sehen. Die gute Schokolade hilft bei mir auch immer :-)
    Wünsche Dir eine schöne kommende Woche!
    LG Aziza
    looxGTLTtdk3

  • Oh Liebes, das klingt nach einem Tag von mir! Aber wenn man sich entscheidet mit der Bahn zu fahren, dann kann man sich schon mal gleich zwei Valium Tabletten oder wahlweise ein Gewehr mitnehmen – das klappt einfach NIE!!! Falls das hier jemand liest, der dort arbeitet: „Ja, ich sagte NIE, NIE NIE!!“ (Entschuldigung, aber 13 Jahre zugabhängigkeit haben eine leicht Aversion in mir heranwachsen lassen)

    Ich bin dann auch immer so, dass ich mir selber ganz furchtbar Leid tue, aber vielleicht ist das für eine kleine Zeit auch mal ganz gut so – irgendwann tritt dir dann jemand (meistens ein Herzensmensch deiner Wahl) sanft aber bestimmt in den Popo und dann geht es weiter – und am Besten: Galgenhumor und drüber lachen!

    In diesem Sinne gehe ich morgen auch mit viel Galgenhumor in meine Abschlussklausuren! :-)

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